
16.-18. Mai 1997 – Dynamo Festival in Eindhoven. Mein allererstes Festival. Es war weder das beste noch das schlechteste Großereignis, dem ich jemals beiwohnen durfte. Und trotzdem sind wir schon Sonntags gegen 14 Uhr wieder gefahren und haben so Korn und Marilyn Manson verpasst.
Denn wie wir auch in den darauf folgenden Festivals immer wieder schmerzlich feststellen durften: Während andere Besucher scheinbar durch vergangene Campingtrips mit den Eltern für ein Wochenende unter freiem Himmel bestens gerüstet zu sein schienen, hinkten wir organisatorisch doch stark hinterher.
Weiterlesen »
Ja ja ja, mir ist vollkommen bewusst, dass mittlerweile jeder, der über einen Internetanschluss verfügt, dieses Video bereits gesehen hat. Aber ich liebe Musik und ich liebe Musikvideos, von daher kann ich das Video des Jahres nicht einfach ungepostet auf Youtube liegen lassen.
Das kann man wirklich immer und immer wieder gucken.
Ich kann nicht versprechen, dass dieser Artikel ohne Schimpfwörter auskommen wird, also liebe Eltern:

Und nun zu euch, liebe Entscheidungsträger in der Musikindustrie: Kommt ihr euch eigentlich nicht so richtig peinlich vor? Milchmädchen drehen sich verschämt weg, wenn sie eure Excel-Tabellen korrigieren.
Und dabei geht es mir jetzt gerade gar nicht um mp3s, CDs, Tonbänder oder was weiß ich, was ihr wieder zurückhaben wollt. Es geht mir um Musikvideos.
Musikvideos – das sind kleine Promofilmchen für ein Lied bzw. ein Album eines Künstlers. Je nach Anspruch können das auch kleine Kunstwerke sein. Nur zur Erinnerung, liebe Entscheidungsträger der Musikindustrie. Oder zur Übersetzung: Videos bringen Kunden dazu, Musik zu kaufen!
Selbst angestachelt von meinem Posting zur neuen Single wollte ich mir alte Musikvideos der Deftones angucken. Die Deftones haben einen eigenen offiziellen Youtube Channel, aber die ollen Pissköppe der Warner Music Group haben etwas dagegen, dass man sich Videos ihrer Künstler anguckt in Deutschland und somit fällt die offizielle Quelle weg. Was blieb, waren schlecht von MTV aufgezeichnete Versionen.
Das ist scheisse, denn ich wollte mir das Video „Minerva“ anschauen, das bringt aufgrund seiner schönen Bilder aber nichts in 320×280 Pixeln. Und was bitte bringt es einer Plattenfirma, diese Videos zu sperren? ICH VERSTEHE ES NICHT!!!
Oh, und jetzt sagt mir nicht, ihr wollt, dass ich mir das „Minerva“-Video bei iTunes für 2,49 Euro kaufe. Wenn das euer Plan ist, dann lasst mich mal kurz erklären: Selbst wenn ich gewillt wäre, mir das Video bei iTunes zu kaufen – da steht nirgends, in welcher Qualität es angeboten wird. Man kann sich eine nicht skalierbare Vorschau angucken, wow. Und dadurch, dass mein Beruf so ein bisschen was mit Videodateien zu tun hat, kann ich anhand der Größe von 54 MB erahnen, wie die Qualität so ist. Lasst euch gesagt sein, ihr totalen Vollversager der Musikindustrie: Jeder noch so bescheuerte Teenager schafft es beim Hochladen seiner heimlich aufgenommenen Beate Uhse TV Video-Torrents eine Beschreibung zu Format, Auflösung, Codec usw. beizufügen.
Tja, schade. Ich hätte hier sehr gerne das „Minerva“-Video gepostet. Und ich hätte sehr gerne eine Kaufempfehlung für alle Deftones-Alben, die ich mir im Übrigen von meinem sehr knapp bemessenen Taschengeld zusammengespart habe, liebe Warner Music Group, ausgesprochen. Aber so kann ich euch nur den Tipp geben, dass es im Internet die komplette Diskographie der Deftones im Gesamtpaket für unter einen Cent zu erwerben gibt, beim Google-Suchergebnis eurer Wahl!
Update: Wie ich soben in den Kommentaren von Nerdcore gelesen habe (weil das dort gepostete neue Gorillaz-Video nämlich auch nicht mehr zu sehen ist), gibt es so wunderbare Seiten wie Clipnabber, bei denen man den Link des Videos eingeben kann und selbiges dann zum Download angeboten bekommt.

Karneval ist seit 1,5 Wochen vorbei. Ich war ja noch nie Fan von Karneval. Die letzten Jahre bin ich dem ganzen Spaß erfolgreich aus dem Weg gegangen, was umso schwerer wurde, als ich nach Köln gezogen bin. Dieses Jahr hingegen wollte ich mal dran teilhaben. Ich war auf das Schlimmste gefasst und hatte ein wenig Angst. Alles unbegründet, wie sich herausstellte, denn ob man es glaubt oder nicht: Man kann in Köln auch Karneval feiern ohne mit Schlagern vollgepumpt zu werden.
Ich finde den Verkleide-Aspekt nämlich ganz hervorragend. Auch die Tatsache, dass alle Menschen ab 10 Uhr betrunken sind, habe ich auf diversen Festivals als durchaus temporär unterhaltsam in Erinnerung. Aber die Musik halt.
Dass ich Macho Man Randy Savage darstellen sollte, haben erwartungsgemäß die wenigsten erraten, zumal ich auch eher wie eine Cracknutte aussah. König oder Ägypter war wohl nett gemeint, als aber eine junge Asiatin in der U-Bahn sagte “Ach, du bist die Sängerin von The Gossip”, war natürlich klar, wie man mich den Rest der 4. Jahreszeit nannte.

Quelle: Eonline.com
Falls man vor lauter Lost, HIMYM, Family Guy, Late Night Shows (habe ich jetzt alle Genres durch?) zu dem Urteil kommen sollte, dass man, was das Fernsehprogramm betrifft, lieber in den USA leben möchte, dem empfehle ich „The Soup“ mit Joel McHale.
Erinnert sich noch jemand an TV Total, als es einmal in der Woche lief und eine richtig gute Fernsehkritik-Sendung war? Nun, so in etwa ist „The Soup“.
Die Kommentare von Joel McHale sind dabei allerdings wesentlich unterhaltsamer als die von Stefan Raab (meistens zumindest).
Und bis gerade eben wollte ich schreiben, dass es leider nicht vor Publikum aufgezeichnet wird und es eingespielte Lacher gibt. Das stimmt allerdings nicht. Das Publikum besteht aus lauter angestellten des TV Senders E! Entertainment Television und wird genau deswegen nie gezeigt. Die Lacher sind quasi geskriptet. Oder improvisiert. Sehr merkwürdig jedenfalls.
Folgender kleiner Ausschnitt ist zwar inhaltlich unglücklich gewählt, weil es um „24“ geht, eine Serie, die ich zwar nicht gucke, deren Qualität ich aber nicht in Frage stellen möchte, jedoch ist Michael Emerson zu Gast, der den Ben in „Lost“ spielt. Nicht nur da kann sich Herr Raab mal eine Scheibe abschneiden, wie man Gäste in die Sendung integrieren kann.
“Define Reality”
[Direktsuppe]
Die Affenkoppzentrale ist nun flitzeschnell wie ein Flitzebogen wegen ein Providerwechsel. Und als wenn mir deswegen nicht sowieso schon ein Hinkelstein von der Pumpe purzelt, gibt es auch noch ein neues Lied der Deftones zum freien Download.
“Rocket Skates” tritt Arsch und erscheint auf dem neuen Album “Diamond Eyes” am 18. Mai. Also bittesehr, zum Mitsingen:
Das klappt gerade mal weniger als schlecht, den ganzen Rotz zu transferieren, wieso ist denn jetzt alles durcheinander? Aaaaaaaah!!!!!!!
Aha, scheint ja nun geklappt zu haben. Puh…
Ich bin auf der Arbeit und genau JETZT findet natürlich der Server-Umzug statt. Heute abend ist dann wieder alles da. Hoffe ich.
Zumindest fühle ich mich so. Ich dachte bislang immer, daß sich mein Körper in Sachen Party nicht mehr so regeneriert, wie noch vor ein paar Jahren. Seit Sonntag weiß ich: Es liegt nicht an Party oder Alkohol. Mein Körper streikt einfach ein paar Tage lang, wenn ich ihn aus seinem täglichen Rythmus herausreisse.
Außerdem finde ich meine Kündigung bei Strato nicht mehr und weiß somit nicht, wann mein Vertrag dort endet und ich endlich zu einem neuen Provider wechseln kann, damit der Spaß hier auch mal schneller wird und es wieder voll Ölle losgehen kann.
Falls die Affenkoppzentrale also plötzlich wieder offline sein sollte: Strato ist schuld!
Ältere Einträge »
Letzte Kommentare