Zumindest fühle ich mich so. Ich dachte bislang immer, daß sich mein Körper in Sachen Party nicht mehr so regeneriert, wie noch vor ein paar Jahren. Seit Sonntag weiß ich: Es liegt nicht an Party oder Alkohol. Mein Körper streikt einfach ein paar Tage lang, wenn ich ihn aus seinem täglichen Rythmus1 herausreisse.
Außerdem finde ich meine Kündigung bei Strato nicht mehr und weiß somit nicht, wann mein Vertrag dort endet und ich endlich zu einem neuen Provider wechseln kann, damit der Spaß hier auch mal schneller wird und es wieder voll Ölle losgehen kann.
Falls die Affenkoppzentrale also plötzlich wieder offline sein sollte: Strato ist schuld!
der grobe Rythmus meines Körpers lautet: Tagsüber bin ich wach, nachts möchte ich schlafen [↩]
Guten Abend sehr geehrte Freunde der hohen Kampfkunst. Mein Lieblings-Wrestling-Event, der Royal Rumble, steht an und entscheidet darüber, wer im Main Event von Wrestlemania gegen den Champion kämpfen wird.
Und weil Sky den ganzen Spaß in HD überträgt, habe ich mir ausnahmsweise mal erlaubt, den Rotz zu buchen und live darüber zu berichten, vor allem aus reinem Selbstschutz, damit ich nicht einschlafe. Denn beginnen wird der Royal Rumble um 2 Uhr nachts und dauert etwa 3 Stunden. Yeah! Mal sehen, wie allein ich in diesen 3 Stunden so sein werde. Bis später!
…und zwar jetzt wirklich. Hier wird es also in Zukunft nichts zu sehen geben. Nicht mal im Archiv gibt es was zu bestaunen. Es sei denn, ihr kommt micht besuchen, dann dürft ihr gerne in alten Artikeln stöbern…ansonsten sei gesagt: Danke für‘s Mitlesen. Danke für‘s Kommentieren. Danke für‘s hoffentlich mehr als einmal gut finden. In den letzten 2 1/2 Jahren hat sich viel getan. Also bei mir. Bei allen anderen aber auch. Hoffe ich. Aber ich schweife ab. Hier ist also dicht. Schmeisst die Affenkoppzentrale aus dem Feed-Reader, eurer Lesezeichenliste, Networked Blogs, Social Links, was auch immer, hier passiert nix mehr. Und zum Abschied wünsche ich mir mein Lieblingsvideo der letzten 2 1/2 Jahre und poste es nun zum dritten mal, genau wie die Schliessung dieses Blogs, aber ihr wisst ja, aller guten Dinge…
Ich habe da mal eine Bitte. Könnte mal bitte jeder, der diesen Blog regelmässig liest, also direkt ansteuert, um zu gucken, ob es was Neues gibt, also nicht zufällig diesen Post liest, weil er Nacktbilder von Cheyenne Lacroix oder was weiss ich von Michael Jackson sucht, also könnte bitte mal jeder, der diesen Blog verfolgt, einmal kurz in die Comments schreiben, dass dem so ist. Also von mir aus auch ein einfaches “Ich”, das würde schon reichen.
Und keine Angst, ihr müsst nur euren Namen (und auch der muss nicht mal euer Richtiger sein) und eure Mailadresse (die sollte zumindest gültig sein, damit ihr nicht vom Spammonster gefressen werdet) angeben. Ich werd nix weitergeben. Und euch auch nicht mit Mails bombardieren. Mich interessiert es nur wirklich sehr, denn meine Analysetools geben mir zwar Zahlen, aber ich habe da so ein bis zwei Zweifel.
Also bitte, ihr würdet mir einen riesen Gefallen tun.
Schon bemerkt? Ich mag das neue Album von Muse. Bevor ich aber erkläre, warum “The Resistance” trotzdem die letzte CD ist, die ich mir gekauft habe/kaufen werde, hier erstmal das neue Video zu “Uprising”, dem Eröffnungssong.
Man stelle sich vor, die Liebe seines Lebens direkt am Montag beim Brötchen holen zu treffen. Normalerweise geht man Montags keine Brötchen kaufen, da man eigentlich immer zu spät aufwacht, aus der Unfassbarkeit heraus, dass eine neue Woche begonnen hat. Nicht so an diesem Montag. Und dann steht sie da. Ansprechen tut man sie aber auch nicht, denn irgendwie weiss man, dass sie morgen auch wieder da ist. Und so ist es auch. Man spricht sie aber wieder nicht an, sondern geht ohne eine Wort, dafür aber mehrere Blicke mit ihr getauscht zu haben zur Arbeit, erledigt selbige wesentlich leichtfüssiger als bisher, bis dann erste Zweifel aufkommen und man sich schliesslich bis ins Unermessliche ärgert, dass man sie womöglich nie wieder sieht, weil man zu dumm war, ein Wort herauszubekommen.
Und genau das passiert Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Obwohl man sie nicht kennt, spürt man den Verlust, der sich zusammen mit Frust, Ärger und den Erinnerungen an den vergangenen, kläglich gescheiterten Beziehungen vermischt. Man bestraft sich selbst, geht Freitags nicht raus, weil man die Hoffnung aufgegeben hat und lieber eine Runde in Selbstmitleid baden möchte, was sehr einfach ist, wenn alle Freunde feiern gehen.
Samstags entscheidet man sich dann für einen Trauerstopp, denn am Wochenende hat man schliesslich eine Verpflichtung gegenüber der Unterhaltungs- und Dienstleistungsindustrie.
Und da man sowieso sehr gerne sein Leben mit diversen Filmen vergleicht, fällt einem die Assoziationskette auch nicht schwer, als man auf der bisher lahmen Party plötzlich wieder vor ihr steht. Man unterhält sich, trinkt zusammen, lacht, tanzt und kommt erst Sonntags morgens nach Hause. Irgendwann nachmittags wacht man auf. Alleine. Man bekämpft den Kater mit Kaffee und Dusche und macht sich fertig, denn um 8 ist man mit ihr verabredet…
Und genau so, komprimiert auf etwas mehr als 54 Minuten, ist die neue Muse.
Ich trenne Müll. Schon vor der Einführung des grünen Punktes wurde mir beigebracht, was alles in den normalen Müll und was auf den Komposthaufen in unserem Schrebergarten kommt. Ausserdem kam in für mich nicht wirklich als regelmässig empfundenen Abständen ein Lastwagen vorbei, der kartonweise Papier mitnahm. Denn Papier kann man recyclen, das wusste ich. Unsere Strasse war dann immer zugepflastert mit Papier und Pappe, denn es trennten alle Müll. Und der grosse Lastwagen kam nicht gerade wöchentlich.
Als dann die gelbe Tonne eingeführt wurde, kam es durchaus auch mal vor, dass die Müllabfuhr diese nicht entleerte, weil man mal wieder alles durcheinander gebracht und sich eine Frikadelle in den Verpackungsmüll geschlichen hat.
Ich möchte nicht pauschalisieren, aber als ich dieses Jahr in Los Angeles war, entstand der Eindruck: Da wird kein Müll getrennt. Der ganze Dienstleistungsbereich ist so dermassen auf Verschwendung gebürstet, dass man noch mehr darin bestärkt wird, zu Hause weiterhin umweltbewusst zu leben, damit es so etwas wie einen Ausgleich gibt.
Beispiel Taco Bell: Man wird gefragt, ob man den Spass mitnehmen möchte oder halt da essen will. Entscheidet man sich für‘s vor Ort essen, dann wird die Bestellung in eine Tasche gepackt. Nimmt man es mit, dann wird das Essen, was sich schon in einer Tasche befindet, in eine grössere Tasche befördert.
Ich habe mal in einem Interview mit Anthony Kiedis gelesen, in dem er sagte, dass er es bei Deutschland-Aufenthalten bewundert, wie sehr wir auf die Umwelt achten.
Und obwohl man sich ja sagt, dass der ganze Kadderadatsch eh auf den selben Müllberg landet, verhält es sich mit der Mülltrennung bei mir ähnlich wie damals, als ich angefangen habe, auf Partys zu gehen und Alkohol zu trinken: Meine Eltern wussten es zwar, es gab aber ein stillschweigendes Abkommen, damit sie sich nicht ernsthaft was ausdenken müssen, denn gut fanden sie es nicht, aber erinnerten sich wohl an ihre eigene Jugend. Verständlich? Einfacher ausgedrückt: Ich trenne Müll, weil es die einfachste Möglichkeit ist, meinem Gewissen zu vermitteln, dass ich aktiv die Umwelt schütze.
So war das zumindest bis vor Kurzem: Als ich mit meinem Chef den Serverraum aufräumte, hatten wir von jeder Müllsorte ne Menge im Auto, das wir zur Kölner Müllhalde fuhren. Als wir der Rezeption mitteilten, was wir alles dabei hätten, entgegnete der Müllbeamte uns mit den Worten: „Alles in Tonne 13.“ Als wir nochmal wiederholten, dass wir sowohl Papier, Plastik, normalen Müll und Elektronik dabei hätten, antwortete er etwas lauter „Egal, alles in Tonne 13.“
Das ist natürlich kontraproduktiv für mein Gewissen und seitdem erwische ich mich öfter dabei, wie ich Verpackungen zusammen mit nem Stück Pappe in den Normalmüll schmeisse, ich alter Rebell. So etwas passiert halt, wenn Staat und Umwelt nicht voneinander getrennt werden, liebe Erde.
Sommerpause ist vorbei, die Affenkoppzentrale ist wieder da. Entschuldigung für die Überschrift, aber passte irgendwie, wegen schwarzer Hintergrund und so…
Hier wird sich in Zukunft einiges ändern, aber diese Woche benutze ich mal, um wieder reinzukommen ins regelmässige Schreiben. Nächste Woche gibt’s dann den neuen Stundenplan.
Falls euch die kleinen Layout-Änderungen die Seite zerschiessen, sagt mir bitte Bescheid. Verbesserungsvorschläge nehme ich nur entgegen, wenn ihr sie selbst programmieren könnt…
Zum Einstieg gibt es neue Musik von Matthias Schäfer. Genau das Richtige für einen verkaterten Sonntag.
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