The Prodigy haben eine neue Single draussen. “Invaders must die” kann man hier kostenlos herunterladen. Das gleichnamige Album erscheint laut Amazon am 4. März 2009.
Das Video wurde gerade veröffentlicht. Ich find’s super, geht schön ab, genau richtig zum Wochenendstart. Die “Melodie” bekommt man übrigens nicht mehr aus dem Kopf.
Es ist schon fast ein wenig lustig (wenn es nicht so ärgerlich wäre), wie Metallica mit dem Medium Internet umgehen. Das erinnert so ein bisschen an eine typische Szene aus Film XY, in dem jemand einsieht, dass er seinem Gegenüber etwas geben muss, bei der Übergabe aber am Gegenstand festhält.
Als ich bei Youtube gucken wollte, ob Metallica vielleicht ein neues Video zu irgendeinem der Metalriffbeispielsongs aus dem Death Magnetic Album gedreht haben, stiess ich auf den Metallica Youtube Channel und war zunächst positiv überrascht.
Lars Urlich guckt bei seinem Erklärungsvideo zur Eröffnung des Channels genau so, wie ich mir den Protagonisten bei obriger Filmszenenerklärungvorstelle. Man meint die Dollarscheine in seinem Kopf flattern zu sehen, die ihm durch Youtube an VHS-Kassetten Verkäufen (oder auf welchem technischen Stand der Dinge Herr Ulrich auch immer sein mag) flöten gehen.
Natürlich kann man sich die kleinen Promo-Studio-Clipfetzchen angucken, die vor der Veröffentlichung des neuen Albums auf der MissionMetallica Seite zu bestaunen gab. Auch ausgewählte Coverversionen von Youtube-Usern werden von einem unbezahlten Praktikanten (reine Spekulation meinerseits) in einer Playlist gesammelt.
Wenn man sich jedoch die offiziellen Videoclips angucken möchte, erscheint folgender Hinweis:
FAIL!
Also ernsthaft mal, wie lächerlich ist das denn bitte? Auf Youtube! Hallo? Liebe Metallica Menschen, man kann sich auf Youtube die offiziellen Videos von Metallica auch ohne euren verkackten Channel angucken. Und falls ihr auf die Idee kommt, jetzt alles zu löschen und zu sperren: MTV Music hat auch einen Channel für euch, vollkommen unabhängig vom Land.
Und zur Strafe und Veranschaulichung, wie man es richtig macht: “Ministry of Silly Walks” vom Monty Python Youtube Channel, die den ganzen Spass verstanden haben.
Mein Lieblingsmensch Corinna mag die belgische Band Ghinzu. Ich kannte die Band nicht. Letzte Woche dann machte mich Corinna darauf aufmerksam, dass Ghinzu ein Geheimkonzert in Brüssel spielen würden, für das man sich zum einen anmelden müsse, um auf die Gästeliste zu kommen und für das man zum anderen erst einen Tag vorher Informationen bekommt, wo genau das Konzert überhaupt stattfindet.
Auf der Gästeliste standen wir, aber lustigerweise haben wir erst gestern um 16 Uhr die uns versprochenen Informationen bekommen. Das Konzert war nämlich nicht in Brüssel, sondern in Opwijk, ca 45 Minuten von Brüssel entfernt. Wir sind trotzdem hin, auch wenn die anvisierte Sightsseing-Tour durch Brüssel somit ausfiel.
Opwijk ist eh schon sehr ländlich, unser ausgeliehenes Navigationsgerät wollte es aber noch verlassener gestalten und schickte uns über noch so kleine unbeleuchtete Feldwege, obwohl es auch durchaus normale Strassen gab, wie wir auf dem Rückweg bemerkten.
Mitten im Nichts, als wir schon dachten, wir wären die einzigen, die zu diesem Konzert erscheine oder die Band wolle uns verarschen, erschien dann plötzlich das Nijdrop. Das Nijdrop gibt an Wochenenden bestimmt ne 1a Dorfdisko ab (klingt jetzt überheblicher, als es klingen soll, aber war schon ein wenig merkwürdig alles), allerdings treten da im Dezember mit The (International) Noise Conspiracy auch nicht die Unbekanntesten auf. Es war jedenfalls gut gefüllt. Auf dem Parkplatz haben wir nur französische und belgische Nummernschilder gesehen, ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass wir wohl die einzigen Deutschen waren.
Die Band gefiel mir jedenfalls richtig gut. Da wird ziemlich viel gemischt, so ein wenig, als wenn Refused Muse covern würden.
Warum Belgier und Franzosen bei einer Forderung nach Zugabe von einer belgischen Band “We want more!” rufen, hat mich etwas gewundert, wo zumindest die Franzosen doch so sehr auf ihre Sprache achten. Haben die da nichts Eigenes für? Nunja, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit werde ich nun ein Fotoapparat-Videomitschnitt-Youtube-Filmchen des gestrigen Konzertes vorführen (das den Refused/Muse-Vergleich etwas ausser Kraft setzt), einfach weil es von mir ist. Beziehungsweise von Corinna. Habe ich das auch mal abgehakt in meinem Internetleben.
Ich liebe Pushing Daisies. Auch wenn ich enttäuscht bin, dass ABC die Serie nach nur zwei Staffeln absetzen wird, muss ich trotzdem zugeben, dass die zweite Staffel nicht mehr ganz die Spannung der ersten halten kann, daher wünsche ich mir ein schönes Ende.
Jetzt habe ich mir letzte Woche gedacht: „Ach, ich guck mir mal die deutsche Fassung auf Pro7 an.“ Mein Fazit: An alle, die die Serie nur von Pro7 kennen: Nicht mehr gucken. Guckt das Original! So, genug Doppelpunkte.
Schon lange keine so dermassen unpassende Synchronisation mehr gesehen. Die deutsche Stimme von Chuck (gespielt von der ganz toll wunderbaren Anna Friel) entzieht der Figur mindestens 50% ihres Charmes.
Was aber dem Ganzen dem Fass den Boden raushaut ist der deutsche Erzähler. Es handelt sich um Norbert Langer, den ich jetzt generell für einen der besten deutschen Stimmen halte (schliesslich ist es die Stimme von Magnum, He-Man und vor allem vom erwachsenen Kevin Arnold in Wunderbaren Jahre), der aber hier nicht passt.
Pushing Daisies Originalstimme ist Jim Dale und der hört sich an wie ein Märchenonkel, der vorm Karmin sitzt. Aber hören sie selbst:
Da klingt die deutsche Fassung, von der ich leider kein Beispiel gefunden habe (im Pro7-Trailer zur Serie spricht der Pro7-Trailer-Sprecher), eben eher wie Magnum, der einem während einer Fahrt in seinem Ferrari auf Hawaii ein Märchen erzählt. Oder eben wie der erwachsene Kevin Arnold (zum Glück hatte ich nur eine Kassette von He-Man, da ist die Stimme noch nicht so verankert). Und das will ja niemand. Und das ist vor allem deswegen ärgerlich, weil wir doch so gute Märchenerzähler haben in Deutschland. Uwe Friedrichsen und vor allem Hans Paetsch, um mal direkt die beiden Besten zu nennen.
Was aber vor allem überhaupt garnicht und niemals geht in der deutschen Fassung von Pushing Daisies ist die Tatsache, dass der Erzähler reimt. Er reimt! Das tut er im Original nicht. Warum tut er es in der deutschen Fassung? Warum dieser Zusatzaufwand? Und warum dann so schlecht? Warum, warum, warum?
Also nochmal: Solche aber eigentlich alle Serien, deren Originalsprache man auch nur im Ansatz versteht, bitte immer, immer, immer im Original gucken. Die Autoren, der Regisseur, die Schauspieler und alle anderen Beteiligten haben sich beim Dreh und der Nachbearbeitung etwas gedacht. Etwas, bei dem die Übersetzer und die Synchronsprecher nicht beteiligt waren. Das kann auch gut gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwer, und es reicht dabei schon eine einzige Person, vom deutschen Team irgendetwas nicht richtig versteht (vokabelarisch, aber vor allem schauspielerisch und humortechnisch), ist sehr viel höher.
Ich werde vielleicht auch mal einen Artikel darüber schreiben, für was das Gucken von Originalen noch alles gut ist, aber das sprengt jetzt eh schon den Rahmen, denn eigentlich wollte ich nur kurz sagen: Pushing Daisies, was für eine fabelhafte Serie!
Wer schon die Entwicklung von der Hot Fuss zur Sam’s Town nicht mochte, der wird sicherlich nicht gerade Luftsprünge machen bei Day & Age, der neuen Platte von den Killers.
Obwohl ich den kleinen Schlagerausflug Human mag, bin ich dennoch froh, dass sich das nicht häuft auf dem Album.
Bisher waren alle Killers Alben voll von Höhen und kleineren Tiefen, ohne dass die Band jemals wirklich einen richtig schlechten Song geschrieben hatte, da reiht sich Day & Age ganz gut ein.
Ist ein wirklich gutes Popalbum geworden, wie ich finde. Vor allem ist es abwechslungsreich. Ich habe allerdings die leise Befürchtung, dass die Halbwertszeit nicht ganz so üppig ausfallen wird, aber dazu habe ich schliesslich mein niegelnagelneues 3-Punkte-System, ha.
Noch ein paar Zeiteinheiten mehr jedenfalls und die Killers werden auf grosse Sommerstadiontour gehen.
Ganz ehrlich: Ich habe eine kleine Freudenträne vergossen. Gerade beim ersten Hören ist mir erst so richtig aufgefallen, wie sehr ich mich freue, die Stimme von Axl Rose nach 15 Jahren wieder auf einer von mir erworbenen CD zu hören.
Und das Album ist toll. Tatsächlich. Hätte ich fast nicht mit gerechnet. Dass hier Slash und Duff McKagan fehlen, fällt überhaupt nicht auf, denn wenn ich mir Velvet Revolver so anhöre, bezweifle ich, dass die Lieder, die man jetzt auf der Chinese Democracy hört, so eine Weiterentwicklung geworden wären (wobei ich manche Velvet Revolver Songs gut finde, so ist es ja nun auch nicht).
Chinese Democracy will weder Appetite for Destruction noch Use Your Illusion sein, was ich sehr sehr gut finde. Klar, manche technischen Spielereien wirken mittlerweile etwas antiquiert, aber mich stört‘s nicht.
Vor allem der Rockpalast Mitschnitt des Guns n‘ Roses Auftritts bei Rock am Ring 2006 hat mich eher traurig gestimmt, was die Neubesetzung der Band betrifft. Jetzt muss ich aber sagen, werde ich mich zum ersten mal ernsthaft mit ihnen auseinandersetzen.
11 Leute haben an dem Album bandtechnisch mitgearbeitet, daher fehlt wohl auch ein Bandfoto im Booklet.
Apropos Booklet: Zum ersten mal seit Langem habe ich die CD eingeschoben, mich aufs Bett mit dem Booklet gelegt und mitgelesen. Habe ich früher immer gemacht, ausser wenn Bands die Texte nicht abgedruckt haben.
So, ich höre es mir jetzt nochmal an.
So, die neue Platte von den Killers ist noch nicht da, also bleibt mir Zeit am Wochenendanfang mal was ganz putzig, kleines Niedliches zu posten, denn noch bin ich in freudiger Erwartung, der DHL-Typ hat ja noch n bisschen Zeit.
Danke an Benjamin, der bei Facebook diesen Link herumgeschickt hat.
Zu sehen ist ein kleines französiches Mädchen mit dem wunderbaren Namen Capuchine (an alle deutschen Eltern: Sofern Sie keinen wohlklingenden französischen Nachnamen haben, nennen Sie ihr Kind bitte nicht Capuchine!).
Die kleine Capuchine hat auf Vimeo ihren eigenen Account und, wie man in dem nun folgenden Video sehen kann, auch schon erste Internetbekanntschaften.
Capuchines Mutter zeigt ihr ein Video bei Vimeo, dass widerum ein amerikanisches Kind zeigt, das sich ein Video von Capuchine anguckt. Medienkompetenz im Kindergartenalter.
Genug gefaselt, los geht’s:
Mia ? Mia !! from Capucha on Vimeo.
Habe mir da mal was überlegt.
Was mich persönlich immer am meisten stört bei Plattentests ist, dass ich nie weiss, wie intensiv sich der Tester denn jetzt mit einem Album beschäftigt hat. Wurde das Album die ganze Woche ständig gehört oder wurde der Test nach hören der 30 Sekunden Snippets bei iTunes oder Amazon geschrieben?
Ausserdem ist es oftmals so, dass es nach mehreren Jahren heisst “Oh, da haben wir uns vertan, die erste Deftones ist natürlich hammergeil” oder man merkt, dass die Platte des Monats zwar gut, aber nach zweimaligem Hören schon an Reiz verliert.
Daher habe ich mir überlegt, ich werde, weil ich jetzt hier anfangen werde, Alben zu reviewen, zu jeder Platte insgesamt drei Artikel schreiben werde.
1. Der erste Eindruck
Hier werde ich direkt nach erstmaligem kompletten Hören des Albums meine Meinung dazu äussern.
2. Der zweite Eindruck
Nach einer Woche intensiven Hörens werde ich dann ausführlich das Album reviewen.
3. Langzeittest
Nach 2 Monaten ziehe ich dann das endgültige Fazit. Ob ich es bis dahin jeden Tag gehört habe oder nach 2 Wochen in die Tonne gekloppt habe, ist dann egal, bzw. Teil des Fazits.
So mach isch dat. Und wenn Wordpress so will wie ich, dann wird das auch schön kategorisiert, damit nicht nur ich was davon habe.
Und falls jemandem bessere Titel für diese 3 Punke einfallen, immer her damit, ansonsten werde ich morgen (falls Monsieur DHL gnädig ist) erstmal mit diesen Titeln mit der neuen Platte von The Killers anfangen.
Ok, 3 Tage noch bis Chinese Democracy und ich muss zugeben, ich freu mich wie schon lange nicht mehr auf ein neues Album von irgendwem. Bis dahin werde ich mir auch nichts neues mehr in schlechter Qualität anhören, Ich möchte die CD in den Händen halten.
Thematisch passend werde ich jetzt erstmal Patience posten. Und zwar eine Liveversion aus dem CBGBs 1987.
Nostalgisch nun im Anschluss You could be mine, weil ich durch dieses Lied Fan wurde.
Bei MTV gibt es einen netten Artikel namens Axl Rose’s Most Amazing MTV Moments und deswegen als Abschluss in diesem kleinen Vorfreudeartikel: Axl Rose rastet aus (was zum St. Louis Incident führte).
Wie schön routinert die übrigen Bandmitglieder den Song weiterspielen, während Axl sich kloppt. Kam halt jede Woche mindestens einmal vor damals.
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