
Quelle: warnerbros.de
Den Film bemerkte ich im Juni letzten Jahres zum ersten mal, als unser damaliger Praktikant mir den Trailer zeigte, der mich schwer beeindruckt hat. Als er, also der Praktikant, mir erzählte, dass der Film erst im Januar 2009 ins Kino kommen sollte, hatte ich schon die Vorahnung, dass der “Der seltsame Fall des Benjamin Button” meine bis dahin immer mehr steigenden Erwartungen nicht erfüllen können würde.
Wenn ich mich auf Filme1 freue, dann lese und gucke ich mir eigentlich keinerlei Making-Ofs, Previews oder Rezensionen an. Habe ich auch in diesem Fall nicht getan, jedoch habe ich trotzdem mitbekommen, wie sehr viele Menschen den Film mit “Forrest Gump” verglichen haben.
Wenn man Lieblingsfilm definiert als Film, den man sich immer und immer wieder angucken kann und ihn immer noch gut findet und immer noch an den selben Stellen emotional mitgerissen wird, dann ist “Forrest Gump” wohl mein Lieblingsfilm.
Alles in allem sehr schwer also für “Der seltsame Fall des Benjamin Button”, auch wenn ich mir vorgenommen hatte, all das auszublenden.
Falls jemand die Handlung nicht kennen sollte: Benjamin Button (Brad Pitt) kommt als alter Mann zur Welt und wird von da an immer jünger. Also körperlich. Er lernt ein Mädchen namens Daisy (Cate Blanchett) kennen und verliebt sich in sie. Eine Liebesgeschichte durch mehrere Jahrzehnte.
Um es vorweg zu sagen: Der Film ist wirklich sehr sehr gut.
Und trotzdem konnte ich den “Forrest Gump”-Vergleich nicht ausschalten, weil etliche Zitate aus genau diesem Film einem ständig auf der Nase herumtanzen. Die Mutter mit ihren weisen Sprüchen, die unterschiedlichen Lebenswege der beiden Protagonisten, der Vorgesetze und noch viele, eher kleinere Dinge mehr.
Zusätzlich hat der Film 1 bis 2 Längen, die man gerne hätte verlagern können, denn andere Stellen widerum werden ein klein wenig zu schnell erzählt.
All das ist aber Jammern auf hohem Niveau, denn spätestens ab Mitte des Films ist “Der seltsame Fall des Benjamin Button” einfach ein guter Film, der einem in seine Geschichte eingezogen hat und den ganzen Quatsch von aussen vergessen lässt.
Ach ja, kleine Randbemerkung: Ich habe mir den Film auf deutsch angeguckt. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, nicht schon wieder drauf herumzureiten. Aber die Synchronisation der alten Cate Blanchett und des alten2 Brad Pitts hören sich leider wie die Verkörperung von alten Menschen durch eine Theater-AG an der Realschule. Gute Synchronsprecher sind halt nicht automatisch gute Schauspieler.
So, da Freitag ist und demzufolge morgen Samstag und zwar der 31.1.2009, hier nochmal zur Erinnerung: Morgen findet im Artheater eine ganz hervorragende Party statt, zu der alle kommen müssen.
Gleichzeitig findet dort auch ein Meet n’ Greet mit den Affenkoppzentrale-Mitarbeitern statt, hehe.
Bittesehr, der neueste Teaser:
Ich habe ja mal Geschichte studiert. Geschichte, das ist nicht etwa, wie viele glauben, das Fach, wo man ein fundiertes Allgemeinwissen bekommt1, sondern wo man lernt, wie man mit Quellen umzugehen hat.
Am Anfang, wo das Internet als Quellengeber nicht in Frage kam, galt im Groben, dass man kein allgemeines Lexikon, den Brockhaus beispielsweise, benutzen durfte. Hat man natürlich trotzdem gemacht, weil man nicht für jedes Geburtsdatum in die Unibibliothek rennen wollte.
Später, als das Internet als Quellengeber in Frage kam, galt im Groben, dass man Wikipedia nicht benutzen durfte. Hat man trotzdem getan.
Die Kunst war es halt, zu wissen, wann man darauf zurückgreifen kann und wann nicht. Grob gesagt: Bei mündlichen Referaten ja, bei der Verschriftlichung auf keinen Fall.
Wie man genau Quellen angibt, also zitiert und benennt, darüber gibt’s Bücher, Seminare und Tutorien. Man lernt später zwar auch, dass es ein wenig von den Dozenten abhängt, wie genau man nun Quellen angibt, aber grob gesagt: Der Leser sollte die zitierte Stelle anhand der Quellenangabe im Original wiederfinden können.
Nun habe ich gestern mal wieder ein ganz tolles TV-Magazin gesehen. In einem der Beiträge ging es um einen Bollywood-Star, der seine Deutschlandtour abgesagt hatte und die Ticketinhaber nun ihr Geld zurückverlangten, aber der Veranstalter da keine Lust drauf hatte.
Der Bollywood-Star hat bemerkt, dass die deutschen Fans auf die Barrikaden gehen und sich dazu entschlossen, ein Entschuldigungsvideo auf Youtube zu veröffentlichen. All das sagte auch die Off-Stimme. Als sie das Youtube-Video dann abspielten, wurde allerdings “Quelle: Internet” eingeblendet.
Liebe Zuständigen,
da könnt ihr euch demnächst den ganzen Rotz auch sparen und unter den Schriftzug der Sendung ein “Quelle der Beiträge: Welt” setzen.
Ok, vielleicht tue ich euch unrecht und ihr habt das Internet seit 1998 nicht mehr besucht. Vielleicht stammt “Quelle: Internet” noch aus einer Zeit, als man 10 zeilige Links nicht angeben wollte/konnte. Da ihr euch aber eh meistens bei Youtube, Wikipedia u.Ä. bedient: Schreibt doch einfach das hin. Diese Seiten haben nämlich eine Suchfunktion, so kann man sich den kompletten Link ersparen. Quelle: Youtube. Ganz einfach.
Quelle: Google gilt übrigens auch nicht.
Jedem wurde schon einmal ein Geheimnis anvertraut. Geheimnisse sind wie auch bei diversen TV-Formaten elementares Erfolgsrezept für ein funktionierendes soziales Umfeld. Doch was, wenn der Inhalt einer vertraulichen Information verantwortlich für radikale Veränderungen im Leben eines oder mehrerer Menschen ist?
Je nach Brisanz der Information kann sie uns in eine moralische Zwickmühle stürzen: Kann ich alleine diese Information händeln? Sollte ich mit jemandem darüber sprechen? Und schon wird der Beichte-Nehmende zum Involvierten. Natürlich kommt unser Ego in Form des Über-Ichs dabei zum Zug. Die eigentliche Frage die wir uns debei meist stellen: Nehme ich schaden, wenn rauskommt das ich davon wusste?
Und während wir uns diese Frage selbst beantworten passiert: Richtig. Absolut nichts. Denn wir halten schön die Schnauze wenn es darum geht selbst ins Fadenkreuz zu geraten.
Sicher, so drastisch ist es nur, wenn es um wirklich heiße Themen geht. Das Freundin X letztens in der Kneipe was mit Freund Y hatte, obwohl dieser doch schon seit Jahren mit Z zusammen ist, wird im Freundeskreis natürlich heiß diskutiert. Außer wenn X, Y oder Z den Raum betreten, dann fragt man lieber ganz schnell “Hey, habt ihr gestern Schalke gesehen? Die waren seit langem mal wieder in Bestform…”
Ich suche bis heute einen Weg mit der Verantwortung wirklich “großer” Geheimnisse gut umzugehen. Nicht zu verwechseln mit der Fähigkeit sie auch zu bewahren, denn das kann ich…

1969 erblickte die Capri Sonne das Licht der Welt und meine Herren, auch wenn das hier stark nach Werbung aussieht1, herzlichen Glückwunsch zum 40.
Wenn ich den Strohhalm erstmal in dem Knisterbeutel bekommen hatte, dann habe ich die künstlichen Aromen sehr genossen. Als Andenken daran trage ich immer noch Capri Sonne in mir, danke dafür.
Ich geh mir gleich eine kaufen, zusammen mit ner gemischten Tüte anner Bude. Schade, dass Kalvelage zu hat. Aber der Weg nach Bottrop wäre jetzt auch ein wenig zu viel verlangt.
Ich habe mir mal letztens die Sesamstraße im Original angeguckt. Jetzt nicht falsch verstehen, ich mag die deutsche Sesamstraße, bin mit ihr aufgewachsen und finde sie ganz wunderbar.
Was aber natürlich nicht ganz rüberkommt (rüberkommen kann) ist die Tatsache, dass die Sesame Street eine Strasse in Brooklyn ist und ursprünglich für sozial schwächere Kinder konzipiert wurde.
Die gesamte Produktion ist mittlerweile sehr aufwendig, was man sehr gut an dem Video von Feist bei ihrem Auftritt dort erkennen kann, so sieht‘s da immer aus.
Jedenfalls gibt es aktuell das spanisch sprechende Lamm Ovejita, das zusammen mit dem Monster Murray nach Manhattan geht, um dort Abenteuer zu erleben. Und vor allem, um den Kindern spanisch beizubringen.
Wie wäre es in der deutschen Fassung mal mit einem türkisch sprechenden Muppet? Zu früh?
Wie unglaublich toll ich dieses Lamm finde.
Ich möchte gerne eine Band gründen. Die Musikrichtung ist mir eigentlich relativ egal, wobei ich schon auf klassische Rockbandbesetzung hinaus will, also zumindest Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang. Dazu aber gerne auch noch mehr.
Jetzt kommt der Klischée-Satz schlechthin, aber er ist so wahr: Hauptsache, es passt. Ziel ist vor allem Spass. Und falls der Spass annehmbar ist, dann auch Auftritte. Aber vor allem Spass.
Ach ja, ich spiele übrigens Bass. Vielleicht aber auch Gesang, wenn mir mal jemand meine diversen Psychosen löst. Alles semi-professionell, denn wie sagte schon ein sehr schlauer Mensch, nämlich ich, und zwar genau in diesem Text: Wichtig ist der Spass.
Also los, der Mann oben auf dem Foto, das könntest du sein!
Hat sich schonmal jemand gefragt, was eigentlich mit den ganzen Situationen passiert, in denen wir falsch reagiert haben?
Ja, das klingt jetzt auf Anhieb ein wenig wirr, aber jeder kennt die Situationen, von denen ich spreche: Man hat nicht die Polizei gerufen, als man der sowieso viel zu hoch bezahlten Spinatwachtel hinten drauf gefahren ist und nun kann sie versicherungstechnisch mit einem machen, was sie will. Denn so eine lackierte Stoßstange mit Parksensoren kostet an einem CLK halt mal 5.000€ (ich habe natürlich nicht die geringste Ahnung was die Stoßstange eines CLK’s kostet). Oder was ist mit den verpatzten Verhandlungen über eine Gehaltserhöhungen? Hätte man dem Chef doch bloß die Argumente vor den Latz gehauen, die einem Stunden später eingefallen sind….ja, hätte man bloß….
Eigentlich hatte ich mich gefreut, mal wieder ins Palladium zu gehen, wo das Konzert ursprünglich stattfinden sollte, aber scheinbar wurden nicht ganz so viele Karten verkauft, wie ursprünglich gedacht. Die Live Music Hall jedenfalls war voll.
Als wir ankamen, spielte die Supportband Dananananaykroyd gerade ihre letzten 4 Lieder, was ich sehr begrüsste, denn, ohne ihnen zu Nahe treten zu wollen, sind bestimmt nette Menschen, die haben ganz schön genervt. Oder anders gesagt: Wenn man sich auf die Kaiser Chiefs und damit auf einen, Achtung Scheissbegriff, Pop/Rock-Abend mit netten Melodien einstellt und sich dann wirres Gekreische zum Auftakt anhören muss, dann macht das Aua im Kopp.
Die Kaiser Chiefs waren, und das meine ich jetzt grundsätzlich erstmal positiv, grundsolide. Ausser „Love is not a Competition (but I‘m winning)“ haben sie alles gespielt, was man so hören wollte. Das wäre dann aber auch gleichzeitig ein kleiner Kritikpunkt: Alles klang so wie auf dem Album, es gab keinerlei Überraschungen und nach knapp über einer Stunde war der Spass vorbei.
Ich meine, es gibt Schlimmeres und deswegen war das Konzert auch wirklich gut, aber mir ging es danach ähnlich wie bei leichten Sommerkomödien im Kino. Man kommt raus, hat sich nett amüsiert, aber nach ca. fünf Minuten hat sich das Thema erledigt.
Zum Vergleich: Von dem Muse Konzert vor 5 Jahren im Palladium bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn ich drüber nachdenke.
Aber noch eine Erkenntnis habe ich durch dieses Konzert gewonnen. Ich habe Anfang 2005 The Used1 in der Live Music Hall gesehen und war extrem enttäuscht und fragte mich nun 4 Jahre lang, ob der schlechte Sound nicht vielleicht am Veranstaltungsort liegen könnte. Nun, dem ist nicht so, denn die Kaiser Chiefs hatten einen glasklaren Sound. Deswegen nun mein sehr verspätetes Fazit zum Konzert von 2005: The Used waren scheisse.
Und weil die Kaiser Chiefs es nicht gespielt haben, ich es aber für ein sehr gutes Lied halte und das Video für eines der besten One-Shot-Videos allerzeiten2, gibt‘s jetzt das Video zu „Love is not a Competition (but I‘ winning)“
Eigentlich hatte ich mich gefreut, mal wieder ins Palladium zu gehen, wo das Konzert ursprünglich stattfinden sollte, aber scheinbar wurden nicht ganz so viele Karten verkauft, wie ursprünglich gedacht. Die Live Music Hall jedenfalls war voll.
Als wir ankamen, spielte die Supportband Dananananaykroyd gerade ihre letzten 4 Lieder, was ich sehr begrüsste, denn, ohne ihnen zu Nahe treten zu wollen, sind bestimmt nette Menschen, die haben ganz schön genervt. Oder anders gesagt: Wenn man sich auf die Kaiser Chiefs und damit auf einen, Achtung Scheissbegriff, Pop/Rock-Abend mit netten Melodien einstellt und sich dann wirres Gekreische zum Auftakt anhören muss, dann macht das Aua im Kopp.
Die Kaiser Chiefs waren, und das meine ich jetzt grundsätzlich erstmal positiv, grundsolide. Ausser „Love is not a Competition (but I‘m winning)“ haben sie alles gespielt, was man so hören wollte. Das wäre dann aber auch gleichzeitig ein kleiner Kritikpunkt: Alles klang so wie auf dem Album, es gab keinerlei Überraschungen und nach knapp über einer Stunde war der Spass vorbei.
Ich meine, es gibt Schlimmeres und deswegen war das Konzert auch wirklich gut, aber mir ging es danach ähnlich wie bei leichten Sommerkomödien im Kino. Man kommt raus, hat sich nett amüsiert, aber nach ca. fünf Minuten hat sich das Thema erledigt.
Zum Vergleich: Von dem Muse Konzert vor 5 Jahren im Palladium bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn ich drüber nachdenke.
Aber noch eine Erkenntnis habe ich durch dieses Konzert gewonnen. Ich habe Anfang 2005 The Used1 in der Live Music Hall gesehen und war extrem enttäuscht und fragte mich nun 4 Jahre lang, ob der schlechte Sound nicht vielleicht am Veranstaltungsort liegen könnte. Nun, dem ist nicht so, denn die Kaiser Chiefs hatten einen glasklaren Sound. Deswegen nun mein sehr verspätetes Fazit zum Konzert von 2005: The Used waren scheisse.
Und weil die Kaiser Chiefs es nicht gespielt haben, ich es aber für ein sehr gutes Lied halte und das Video für eines der besten One-Shot-Videos allerzeiten2, gibt‘s jetzt das Video zu „Love is not a Competition (but I‘ winning)“
Letzte Kommentare