Ich guck mir ja gerne Wohnungen und Häuser im Internet an. Gerade in Köln wundere ich mich dann immer, wie hier die hohen Miet- oder Kaufpreise gerechtfertigt werden, da ist wirklich ganz Unglaubliches dabei.
Ich bin nun wirklich kein Immobilienprofi, aber folgendes Angebot ist doch nicht ernst gemeint, oder?
Ok, bei folgendem Song haben Matthias und ich 1998 versucht, zumindest halbernsthaft eine Ballade zu schreiben.
Matthias singt hier etwas schief, was vor allem daran lag, dass er bei dem Lied zum ersten mal überhaupt gesungen hat und zweitens noch betrunken vom Vorabend war.
Mal abgesehen davon und von den verhunzten holprigen Übergängen nach dem Refrain finde ich den Song ja irgendwie immer noch gut. Ok und bis auf den Text. Aber ansonsten. Vor allem das Slash-Solo, was Matthias unbedingt wollte, doch ganz entzückend…
1998 war übrigens auch das Jahr, indem es im Hause Wollny zum ersten mal Internet gab. Und da alles so neu für mich war, habe ich den Song per Mail an Smudo von den Fantastischen Vier geschickt, der einer der wenigen deutschen Künstler mit eigener Homepage war. Ich habe auch extra betont, dass wir den Computer als Musikmaschine für uns entdeckt hätten und nicht auf einen Plattenvertrag, sondern auf seine ehrliche Meinung aus seien.
Und zu meinem Erstaunen und meiner Freude hat er auch geantwortet. Ich glaube, er fand den Song richtig scheisse, war aber sehr nett und höflich und schrieb, dass er keine Schrammelmusik mag, aber der Song sehr gut arrangiert sei.
Da ich meine Mails mit damals mit der T-Online Software abgerufen habe, fehlt mir dieser Mailverkehr leider.
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Das finde ich ja mal ganz hervorragend. Wenn man www.youtube.com/tv in den PS3-Browser eingibt, dann erscheint eine extra für den Fernseher optimierte Version.
Da die Eingabe via Controller natürlich dämlich ist, erstelle ich am Rechner einfach Playlisten oder Favoriten und schaue sie mir dann später gemütlich am Fernseher in Vollbild an (siehe Bild).
Das sieht auf meinem Röhrenfernseher meistens aus wie Fernsehen. Manchmal natürlich auch nicht. Wie es halt so ist auf Youtube. Aber das finde ich mal wirklich ein ganz hervorragende Angelegenheit und darf gerne von allen anderen Portalen nachgemacht werden. Oder gibt’s da schon welche?
P.S.: Falls jemand einen Full-HD Fernseher übrig hat, ich würde ihn freiwillig nehmen, um auszutesten, wie der ganze Spass da aussieht…
Gestern waren wir im Skigebiet Willingen. Frau kiki_klops höchstpersönlich hatte anlässlich ihres Geburtstages zum Schneespass geladen.
Und, um es kurz zu machen, es war ein sehr schöner Tag, vielen Dank nochmal dafür.
Aufgrund von nicht vorhandener Schneekleidung war mir auf der Rückfahrt allerdings kalt wie schon lange nicht mehr. Aber das war es wert.
Robert hatte zumindest eine Schneejacke. Dass die mehr kann, als einfach nur ‘ne Jacke zu sein, hat er aber auch einen Tacken zu spät herausgefunden.
Aber nicht spät genug, um kurz vor der Rückfahrt noch eine neue Trendsportart zu erfinden.
Auszug aus dem Roman von RockLikeStee, der mehrere Dimensionen lang mit dem Wolfspack zusammenkauerte:
“Und dann lag ich da. Zusammen mit diesen Tieren, die obwohl die in der Gruppe (Rudel) unterwegs agieren, immernoch, aber auch einzig und allein, ausschliesslich angst vor dem Tiervatti haben. Zumindest wenn sie alleine sind. Somit konnte mir unter den verrückten Waldhunden am Lagerfeuer nix passieren. Nachdem wir schon einige Bohnen aus der Dose verspeist hatten schnorrte Lumpi mich erneut wegen einer Zigarette an. Lumpi, ja, so nannte ich diesen zerszausten Herumlungerer, der ständig auf der Suche nach [...]”
sorry dude, an dieser Stelle muss ich aus lizenztechnischen Gründen abbrechen, die Maxime der Zeichenanzahl die zur veröffentlichung preisgegeben werden ist erreicht. nun kannst du dir online weitere zeichen freischalten lassen oder bequem übner die Telefonrechnung zahlen. währung: 1 superbrot = 10 zeichen.
bis gleich spacko,
dein Pittyplatsch-Platsch
PS: anbei ein gruseliges Bild!
Wie DerBenni1 in den Kommentaren zu „Gravatare“ richtig bemerkte: „geiler flyer hier links“.
Den Flyer hier links2 habe ich da natürlich nicht hingekleistert, weil ich dafür hochbezahlt werde, sondern weil Freunde von mir eine Party organisiert haben, die da heisst: Crooked.
Der Pierre, der Michael, der Leo und die Nicole sind dafür verantwortlich. Wie die Arbeitsaufteilung genau aussieht, bekomme ich im Detail wohl nicht hin, aber grob kann man sagen, Pierre und Michael sind die „Hauptveranstalter“, die Nicole hat sich um‘s Layout gekümmert und der Leo hat den nun folgenden Teaser gemacht:
Falls ich jetzt totalen Stuss erzähle, korrigiert mich bitte. Wer was macht ist für euch aber eh egal, denn das Wichtige ist: Kommt da hin!
Findet am 31.1.2009 im wunderbaren Kölner Artheater statt. Wer elektronischer Musik abseits von Kirmesdiskoklängen etwas abgewinnen kann, der sollte sich das nicht entgehen lassen, auch wenn ich gerade anfange, wie ein Kirmes- oder Marktschreier zu klingen.
[Disclaimer: Hier werden nach und nach auch mal andere Autoren zu Wort kommen. Ich hoffe regelmässig, aber mal sehen. Den Anfang macht Robert Weiss, gut zu sehen auch am Autorennamen unter der Überschrift.]
Da der 14. Februar demnächst hämisch und unvermeidlich an die Tür aller unglücklicher Singles klopft, habe ich ein wenig über das Thema “verliebt sein” nachdenken müssen und mich gefragt, was am verliebt sein so toll ist und warum viele Singles schon
jetzt an den für manche einsamsten Tag des Jahres denken müssen.
Um es verstehen zu können, muss man sich einmal vor Augen führen welche verschiedenen Arten des verliebt-Seins existieren (Eheleute und Paare in Ehe ähnlichen Beziehungen werden nicht berücksichtigt).
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Um Folgendes richtig geniessen zu können bitte im Kopf den schwarz/weiss-Filter betätigen und lustige Slapstickmusik drunterlegen. Oder einfach auf Play klicken:
22.12.2008: Ein gut aussehender Herr, nennen wir ihn Patrick Wollo, touchiert beim Versuch, die hinter dem Regal befindlichen Stecker herauszuziehen, mit dem Hinterteil seine Vorhänge, die daraufhin mitsamt Stange, Dübel und eine Menge Altbau auf seinen Kopf fallen.
Da Patrick keine Zeit hat, entscheidet er, das Problem anzugehen, sobald er vom Besuch seiner Eltern über die Feiertage zurück ist und freut sich schon in weiser Vorausahnung seiner unglaublich ausgebildeten handwerklichen Skills auf die bevorstehende gottgegebene Herausforderung.
27.12.2008: Patrick kehrt zurück in seine Wohnung und bemerkt, dass er die Sache mit seinen Vorhängen vergessen hat. Genau so wie die Bohrmaschine seines Vaters…
4.1.2009: Patrick entschliesst sich, via eines bekannten sozialen Netzwerkes, Menschen aus dem Raum Köln zu fragen, ob sie ihm eine Bohrmaschine leihen könnten. Zum Glück meldet sich ein junger Mann namens, sagen wir mal, Holger Neidhard, der dem jungen, wirklich sehr gutaussehenden Patrick Wollo bei seinem Gesuch behilflich ist.
10.1.2009: Nachdem Patrick die Bohrmaschine vom barmherzigen Holger bekommen hat, entschliesst er sich auf die gefühlt 20 Meter hohe Leiter zu steigen, um ein Loch neben der schon vorhandenen Vorhangruine zu bohren. Leider scheint hinter der ersten Schicht aus Pappe jemand Krypton verbaut zu haben, denn die Bohrmaschine fängt an zu weinen und bricht ihr Vorhaben ab.
Da der mutige Patrick durchaus vorher schonmal Löcher gebohrt hat, nimmt er sich vor, nachdem er sich einen imaginären Bauplan des Hauses zusammengebastelt hat, ein weiteres Loch zu bohren, in der Hoffnung, es sei nur 1 Quadratzentimeter der Wand von Krypton befallen.
Dem ist nicht so.
Den Gedanken, es sein zu lassen, verwirft Baumeister Patrick schnell wieder, verkürzt einfach den Dübel und hilft mit etwas Alleskleber nach, um seinen Feind, den Vorhang, endlich anzubringen. Und siehe da: Der Vorhang hängt.
Für etwa 5 Minuten.
Patrick entschliesst sich, kürzere Dübel zu kaufen, denn die abgeschnittene Variante nimmt dem Dübel seine eigentliche Bestimmung, nämlich Dübel zu sein. Aber hinterher ist man immer schlauer.
Und kürzere Dübel kaufen heisst kürzere Dübel nicht heute kaufen.
12.1.2009: Bevor er raus in die Kälte muss, denkt sich Gebäudehasser Patrick „Ach, ich versuch‘s nochmal“ und klettert erneut die Leiter der Verdammnis empor. Diesmal hat er einen anderen Dübel aus seiner Dübelsammlung dabei, aber auch der hilft nicht und Patrick schätzt die tatsächlich Höhe der Leiter anhand des Aufprallgeräuschs des herunterfallenden Kladeradatschs.
Vom Baumarkt seines Vertrauens zurückgekehrt geniesst Patrick erstmal einen Kaffee, schmeisst iTunes an, aktiviert die zufällige Widergabe und schreitet ein letztes mal, so hofft er jedenfalls, die Stufen zum Wahnsinn hoch.
Beim Hochsteigen fängt Patrick kurz an zu lachen, denn Monsieur iTunes serviert ihm Boléro von Maurice Ravel, ein Lied, von dem er garnicht wusste, dass er es besitzen würde. Vor allem aber auch ein Lied, das seine heroischen Absichten nur noch einmal unterstreicht.
Denn zum einen stolpert Patrick Chaplin über seine eigene Vorhangstange und fällt fast mitsamt der Leiter auf seine mühsam zusammengebauten schwedischen Vorzeigemöbel. Dem Tod gerade noch entkommen, bemerkt er allerdings schnell, dass die neu erworbenen Dübel auch nicht in die Löcher passen.
In Gedanken schon in einer Neubauwohnung mit elektrischen Rollos, entschliesst er sich dennoch, seine Wut in Grenzen zu halten und schnappt sich erneut die sich eigentlich schon im Urlaub befindliche Bohrmaschine, um ein viertes Loch zu bohren, Optik hin oder her.
Patrick nimmt sich die Bohrmaschine, steigt die Leiter hinauf, bohrt ein Loch, befestigt den Dübel, schraubt die Wandhalterung hinein und hängt den Vorhang auf.
Und wenn er nicht gestorben ist, dann wartet er noch heute darauf, dass alle vier Wände wie ein Kartenhaus zusammenfallen.
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