Nachdem es bei Air France Senfhuhn mit Kartoffelsalat, Lachs und die schlimmsten Gurken, die ich jemals gegessen habe, zum Abendessen kredenzt wurde, haben wir hier in Los Angeles direkt nebenan einen Ralph’s Supermarkt. Der widerum hat alle Lebensmittel, die jemals hergestellt wurden.
Und wenn Stephen Colbert vollkommen zurecht eine Eissorte von Ben und Jerry spendiert bekommt, dann muss ich natürlich zuschlagen.

Muss Schluss machen, es geht ab zu Denny’s, Frühstück…
So, ich bin dann mal in Los Angeles, vielleicht schaffe ich es ja, mich von dort mal zu melden, bis auf die Zeit spricht eigentlich nichts dagegen.
Und falls ihr nicht wisst, was ihr heute Abend machen sollt, dann empfehle ich auf die zweite Crooked Party zu gehen:

Ich habe mir durch die Affenkoppzentrale in den letzten 2 Jahren zwar ne Menge an HTML, CSS und WordPress Gedönse selbst beigebracht, aber das meiste funktioniert bei mir hier immer noch durch das gute alte Trial & Error.
Nun habe ich mittlerweile so 2-3 Ideen, die ich hier gerne unterbringen würde, aber meine Fähigkeiten in Sachen Webdesign vor allem in Verbindung mit WordPress bzw. Datenbanken reichen einfach nicht mehr aus.
Deswegen: Hat irgendjemand unter meinen Lesern vielleicht Lust im Spätsommer mit mir an der Neugestaltung dieser Seite hier zu arbeiten? Eventuell gibt es auch eine Entlohnung, also tatsächlich im Sinne von Geld, aber viel wird’s nicht, falls der Designer der New York Times mitliest.
Also gerne per Kommentar oder Email. Adresse gibt’s im Impressum.
Als letzte Woche Samstag Horst Köhler erneut zum Bundespräsidenten gewählt wurde, habe ich mich ein wenig erschrocken. Nicht etwa, weil mich das Ergebnis überrascht hat, sondern weil ich komplett nichts davon mitbekommen habe.
Mir ist aufgefallen, dass es mir in den letzten 3-4 Monaten mit Nachrichten im Allgemeinen und Politik im Besonderen ähnlich ging wie mit Werbeplakaten: Ich gehe dran vorbei, nehme sie kurz wahr und habe sie beim Verlassen des Wahrnehmungsradiuses wieder vergessen.
Ich habe letztens den Wahl-O-Mat zur Europawahl zur Hilfe genommen und auch da musste ich mit Erschrecken feststellen: Die meisten Fragen habe ich mit einem „neutral“ beantwortet, eine Bankrotterklärung meines Interesses an der Welt.
Damit ist jetzt Schluss. Zur Europawahl am Sonntag ist es leider ein wenig zu spät, aber bis zur Bundestagswahl am 27. September 2009 werde ich mich mal wieder umfassender mit der Politik dieses Landes beschäftigen.
Vorher jedoch werde ich mir abschliessend die internationale Krisenlage anschauen und fahre am Samstag für eine Woche nach Los Angeles. Kalifornien ist wohl das momentane Epizentrum des Weltuntergangs, ich schätze mal, da wird‘s losgehen mit der totalen Zerstörung: Erdbeben, Finanzkrise, keine Steuererhöhung möglich und vielleicht werden auch noch 38000 Sträflinge frühzeitig aus den Gefängnissen befreit, wegen Überfüllung. Da werden mit Sicherheit auch Menschen drunter sein, die wirklich was Schlimmes gemacht haben.
Falls die Sonne dort jedoch immer noch scheint und uns die Welt zumindest für dieses Jahr noch erhalten bleibt: Bundestagswahl 2009. Ich kann mich gerade nicht entscheiden…
Nun gibt es auch ein neues Video zur aktuellen Incubus Single. Und ich bin gespannt, wie lange es verfügbar sein wird. Ein Hoch auf die GEMA.
Man kann ja von Apple halten, was man mag, eins muss man ihnen lassen: Sie machen ganz hervorragende Werbung. Und wenn man sich nun folgende Layerwerbung, die einen ja sonst immer zu Tode nerven, anguckt, die momentan auf der Startseite der New York Times angebracht ist, muss man neidlos anerkennen: So wird’s gemacht.
[via]
Die Spätherbstsonne im Mai ist angenehm. Mir ist noch nicht ganz klar, was ich mehr vermisse…
Die bunten Herbstfarben, Schmuddelwetter und Kamingeruch in der Luft oder die Frühlingsgefühle, die der Mai mit sich bringt.
Seit einem halben Jahr ist alles anders, alles verdreht. Von Freude, über Trauer, Enthusiasmus, Angst, Ruhe, Hektik, Freundschaft, Verliebtheit, bis hin zu Heimweh und Fernweh – mindestens einmal bin ich durch die gesamte Gefühlswelt gereist.
Von Deutschen abstammend bin ich vor fast dreissig Jahren in São Paulo, Brasilien geboren, um nach zehn Jahren aus der pulsierenden Metropole ins beschauliche Dorf in Deutschlands Westen zu ziehen. Achtzehn Jahre lang nannte ich die Bundesrepublik meine Heimat, als mich die Sehnsucht nach Familie, Sonne, Grossstadt und Neuanfang ergriff, ich meine Koffer packte und zurückkehrte – aus dem Land, in dem ich mich oft allein und verloren gefühlt hatte auf die andere Seite der Welt, in mein altes Zuhause, in dem ich glaubte, hinzugehören und endlich herausfinden zu können: In Deutschland war ich die Brasilianerin. Und in Brasilien?

Im Phantasialand gibt es die Colorado Achterbahn. Wenn man dort Schlange steht, dann befindet man sich in einer überdachten vollkommen aus Holz gebauten Wartevorkehrung. Und in etwa so sieht dier S-Bahnhof Köln-Porz aus, an dem ich gestern eine halbe Stunde auf die S-Bahn warten musste. Dort schossen mir 3 Gedanken durch den Kopf, die ich hier mal kurz in den Raum werfen möchte:
1. Was um alles in der Welt wollte der Autor der Zeile des oben aufgeführten Bildes sagen? Das würde ich mich auch fragen, wenn ich mich nicht direkt angesprochen gefühlt hätte…
2. Was ist so schwer daran, sich im Supermarkt einen Einkaufswagen oder Korb zu nehmen? Ich sehe öfter Menschen (meist Männer), die sich einen herumstehenden Karton schnappen und dort ihre Einkäufe in spe zu bunkern. An der Kasse schaffen es dann nur Menschen mit abgeschlossener Speditionskaufmannsausbildung daraus eine schnell abgewickelte Transaktion zu machen. „Sie haben wohl keine 1-Euro-Münze dabei“ lasse ich nicht als Erklärung gelten, die diese Menschen bezahlen dann zusätzlich meistens gerne in bar und sehr gerne genau abgezählt. Und nein, damit ist man nie im Leben schneller durch. Schonmal die Verrenkungen eines Kartonträgers beim Versuch den günstigeren Ja!-Reis vom untersten Regal zu fischen gesehen?
3. Warum kauft man sich für seine Xbox360 oder PS3 eine zusätzliche sehr teure Fernbedienung? Ich finde, es gibt nichts intuitiveres, als Filme mit den Controllern zu steuern. Ich würde der Unterhaltungselektronikindustrie sogar vorschlagen, sich mal ein wenig an den Konsolen zu orientieren, anstatt noch mehr Knöpfe auf ein Plastikbrett zu stopfen. Ich kenne mindestens zwei Menschen, ich darf sie Mama und Papa nennen, die sich seit 50 Jahren die Zahlen auf einer normalen Fernsehfernbedienung nicht merken können (eher wollen). Sie würden sich freuen und mich nicht mehr mit Supportanrufen belästigen…
…und endlich aufhören, mich Bobby vom Dienst zu nennen.

Im Phantasialand gibt es die Colorado Achterbahn. Wenn man dort Schlange steht, dann befindet man sich in einer überdachten vollkommen aus Holz gebauten Wartevorkehrung. Und in etwa so sieht dier S-Bahnhof Köln-Porz aus, an dem ich gestern eine halbe Stunde auf die S-Bahn warten musste. Dort schossen mir 3 Gedanken durch den Kopf, die ich hier mal kurz in den Raum werfen möchte:
1. Was um alles in der Welt wollte der Autor der Zeile des oben aufgeführten Bildes sagen? Das würde ich mich auch fragen, wenn ich mich nicht direkt angesprochen gefühlt hätte…
2. Was ist so schwer daran, sich im Supermarkt einen Einkaufswagen oder Korb zu nehmen? Ich sehe öfter Menschen (meist Männer), die sich einen herumstehenden Karton schnappen und dort ihre Einkäufe in spe zu bunkern. An der Kasse schaffen es dann nur Menschen mit abgeschlossener Speditionskaufmannsausbildung daraus eine schnell abgewickelte Transaktion zu machen. „Sie haben wohl keine 1-Euro-Münze dabei“ lasse ich nicht als Erklärung gelten, die diese Menschen bezahlen dann zusätzlich meistens gerne in bar und sehr gerne genau abgezählt. Und nein, damit ist man nie im Leben schneller durch. Schonmal die Verrenkungen eines Kartonträgers beim Versuch den günstigeren Ja!-Reis vom untersten Regal zu fischen gesehen?
3. Warum kauft man sich für seine Xbox360 oder PS3 eine zusätzliche sehr teure Fernbedienung? Ich finde, es gibt nichts intuitiveres, als Filme mit den Controllern zu steuern. Ich würde der Unterhaltungselektronikindustrie sogar vorschlagen, sich mal ein wenig an den Konsolen zu orientieren, anstatt noch mehr Knöpfe auf ein Plastikbrett zu stopfen. Ich kenne mindestens zwei Menschen, ich darf sie Mama und Papa nennen, die sich seit 50 Jahren die Zahlen auf einer normalen Fernsehfernbedienung nicht merken können (eher wollen). Sie würden sich freuen und mich nicht mehr mit Supportanrufen belästigen…
…und endlich aufhören, mich Bobby vom Dienst zu nennen.
Wir arbeiten gerade unter Hochdruch an den ersten Sendungen und vor allem auch an unserem Besuch auf der E3 in Los Angeles, der natürlich auch Inhalt der Sendung sein wird.
Das hat uns aber nicht davon abgehalten, mal unsere neuen Büroräumlichkeiten zu zeigen, die sich auch noch in den letzten Feinschliffen ihrer Fertigstellung befinden. Aber jetzt schon kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass es das schönste Büro ist, in dem ich jemals gearbeitet habe.
Also bitteschön, yours truly Affenkoppzentrale-Chef ist am Ende auch zu sehen. Auch zu sehen ist, warum ich mir in den letzten Tagen einen ausgeklügelten Sport/Ernährungsplan ausgedacht habe, dazu aber später mehr.
P.S.: Warum man den eingebetteten Player nicht nach belieben in der Grösse verändern kann, bleibt mir hoffentlich nicht mehr lange ein Rätsel, ich bin dran…
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