…und zwar alle, vor allem aber liebe Autoren. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sauschwer ist, eine wöchentliche Comedysendung mit lustigem Inhalt zu füllen, dennoch werde ich jetzt einen am Feitag von mir gesehenen “Sketch” nacherzählen, vielleicht merkt ihr ja selbst, warum niemand einschaltet bzw. direkt wieder wegschaltet:
In einem Malkurs steht ein Aktmodell (gespielt von Volker Michalowski) nackt in der Mitte des Raumes und wird von den anwesenden Kursteilnehmern gemalt. Der Lehrer sieht sich jedes Kunstwerk seiner Schüler an und kommentiert diese mit Urteilen wie “Die Schattierungen, gut erkannt” oder “sehr schöne Farbgebung”. Plötzlich geht die Tür auf, eine gut aussehende Frau tritt herein und sagt: “Entschuldigung, ich bin zu spät, ich geh’ mich mal kurz ausziehen.” Der Leher jedoch erwidert: “Nein, wir habe keine Zeit, Sie sind viel zu spät, ziehen Sie sich jetzt direkt hier aus, wir müssen weitermachen.” Gesagt getan. Das männliche Aktmodell guckt derweil sehr angestrengt und alle Kursteilnehmer radieren den uneregierten Penis ihrer Zeichnungen weg und ersetzen ihn durch einen Eregierten. Sketch Ende.
Mein Tipp und dringlichste Empfehlung wäre nun: Lasst es doch bitte. Zeigt Freitag Abends lieber einen Peter Alexander Film, die Unterhaltung wäre um einiges höher. Sat1, RTL und Pro7 haben in den 90ern das Wort Comedy in Deutschland eingeführt, es wird langsam Zeit, dass sie dem Ganzen ein Ende setzen. Bitte!

Eine Riesengemeinsamkeit eint meine Aufenthalte in Las Vegas letztes und Los Angeles dieses Jahr: Schlaflosigkeit im Anschluss und eine Kontaktlinsenentzündung, aufgrund von Ratz mit Linsen unter Klimaanlage.
Der Riesenunterschied waren die Arztbesuche danach.
Letztes Jahr trat ich relativ gelassen meinen Gang zum Augenarzt umme Ecke an, da ich schon öfter entzündete Augen hatte und ich eigentlich nur schnell ein Rezept für Augentropfen abholen wollte. Was stattdessen folgte, versetzte mich für den Rest des Tages in einen kleinen Schockzustand.
Denn dieser dämliche Sackarzt eröffnete seine Diagnose mit: „Tja, Herr Wollny, Sie haben eine Kontaktlinsenentzündung. In mindestens den nächsten 6 Monaten dürfen Sie keine Kontaktlinsen tragen, ansonsten sind Sie zum Jahresende blind!“ Bäm! Als er dann fortfuhr und sagte, dass eine Lasertherapie für ca. 4000-6000 Euro unumgänglich sei, verglich mein Gehirn direkt die Differenz meines Kontostandes mit den 4000-6000 Euro Lasertherapiegeld und kapitulierte.
Beim Aushändigen einer Broschüre der Augenklinik hätte ich die Dauerwerbesendung eigentlich durchschauen müssen, dachte aber nur daran, ob 2 Stunden Schlaf in Zukunft wohl ausreichen würden, um die restlichen 22 Stunden zu arbeiten oder ob mir die Bahnhofsklos als neuer Arbeitsplatz zusagen würden.
Deswegen bemerkte ich auch garnicht mehr wirklich, dass ich mir noch eine mehr als überflüssige Glaukomvorsorgeuntersuchung für 20 Euro Cash auf die Kralle hab aufschwätzen lassen. Ist ja nicht so, dass meine Augen vor der Diagnosenshow nicht ausgiebig untersucht wurden…
Ach ja, die Augentropfen hat er mir trotzdem verschrieben und nach drei Tagen war die Entzündung wieder weg.
Gestern dann, nachdem ich die ganze Nacht vor lauter Brennerei im linken Glupscher nicht schlafen konnte, quälte ich mich durch die mit Feuerblitzen auf mein Auge schiessende Sonne zu nicht dem Arzt von vor einem Jahr. Die Schmerzen waren schlimmer und so befürchtete ich sowas wie: „Herr Wollny, Sie haben noch für 2 Stunden Sehkraft, leben Sie Ihr Leben!“
Leider war der nicht der Arzt von vor einem Jahr nicht da und so musste ich mich als Erbe von Dracula und den Gremlins weiterhin mit der Sonne, der ollen Hippe, herumschlagen und den nächsten Augenarzt aufsuchen.
Und hier nun die Diagnose der Augenartpraxis Busch, die ich hiermit wärmstens empfehle: „Sie haben eine Kontaktlinsenentzündung. Dabei bekommen Ihre Augen nicht genug Sauerstoff und Bakterien sammeln sich an. Das ist nicht schlimm, Sie bekommen Augentropfen und dürfen, bis die Entzündung zurückgegangen ist, keine Kontaktlinsen tragen. Das kann bis zu einer Woche dauern. Bei über 2 Wochen kommen Sie bitte wieder.“
Nachdem ich die letzten Jahre eine Notbrille hatte, damit ich Abends den Weg vom Bad zum Bett finde, habe ich mir dann gestern noch eine richtig gute Brille für 285 Euro gekauft, besser als 6000 Euro Laser…
Da diese aber erst in 10 Tagen kommt, werde ich die nächste Zeit mit meiner Drecksbrille cirka so aussehen:

(Original kann vom Bild abweichen)
Michael Joseph Jackson ist am 25.6.2009 gestorben.
Michael Jackson hat mich dazu gebracht, mich ernsthaft mit Musik und allem drumherum zu beschäftigen. Als ich 1988 mit meiner Mutter in der Metro war, um einen Grosseinkauf für meine anstehende Erstkommunion zu tätigen, bekam ich die “Bad” als MC geschenkt plus die Single “Man in the Mirror”. Monate zuvor kaufte ich mir neben Jürgen von der Lippes “Da ist der Wurm drin” und “Tomorrow” von dem Communards auch die Single “Bad”. In der Metro merkte ich jedenfalls zuerst, dass auf Alben durchaus auch bzw. natürlich auch Singles enthalten sind, die noch nach Albumveröfftenlichung ausgekoppelt werden. Wie gesagt, Musik und alles drumherum.
Von da an war ich jedenfalls Riesenfan, trieb meine Mutter in den Wahnsinn, weil ich auch eine Dauerwelle haben wollte und hoffte auf meine Lieblingslieder als Singles, zu denen ich mir Videoclips ausgedacht hatte. Kam leider immer anders.
Später dann, als ich ihn live sah, war ich schon nicht mehr Michael Jackson Fan, aber immer noch begeistert von seiner Musik, auch wenn nicht öffentlich, weil ich harter Metaller war…
Und nun ist er gestorben. Überrascht hat es mich nicht, traurig macht es mich trotzdem. Man muss kein ausgebildeter Psychologe sein, um zu sehen, dass in Michael Jacksons Leben einiges nicht gut gelaufen ist, man sollte trotzdem nicht den Fehler machen und deswegen nun Psychologe spielen. Kam mir nur gerade in den Sinn, als ich Sat 1 Frühstücksfernsehen geguckt habe.
Und als Erinnerung an einen der einflussreichsten Menschen der Popmusikgeschichte hier nun das Lied, durch das ich Michael Jackson kennengelernt habe. Ich habe meine Eltern aufgrund meiner Faszination von Musik, Outfit und Choreographie angebettelt, mir dieses Video zu besorgen, weil ich nicht wieder bis Samstag warten wollten, um es bei “Formel Eins” zu sehen.
Aufgrund Unwissenheit meiner Eltern und nicht Vorhandensein des “Bad”-Videos auf VHS bekam ich dann “Thriller” und war überrascht, dass Michael Jackson ein wenig an seinem Aussehen geschraubt hat. Da ich aber Gesichtsoperationen schon von “Knight Rider” kannte, fand ich es auch nicht unnormal.
Und hier ist es nun, “Bad”, in voller Länge:
Wenn man in den USA in einen Zeitschriftenladen geht, dann fällt einem vor allem eins auf: Der Umfang der Zeitschriften hat überproportional zum Preis abgenommen. Mussten Freunde und Verwandte Mitte der 90er noch Gepäckübergewichtsgebühren bezahlen, weil sie sich eine Zeitschrift für den Flug gekauft hatten, so muss man mittlerweile aufpassen, dass man nicht aus Versehen 10 Time Magazine an der Kasse bezahlen muss, weil man dachte, es wäre eins.
Da mit beim schnellen Durchblätten ein DJ A-Trak Interview aufgefallen war, habe ich mich für das Wired-Magazin entschieden, dessen Online-Variante mir allerdings mehr zusagt.
Klassischerweise1 trennt man in so einem Printmagazin Inhalt und Werbung. Dass Inhalte gekauft werden ist zwar nicht ganz der saubere journalistische Weg, sollte hierzulande aber auch niemanden mehr überraschen. Und auch an Werbung in Artikelform, in dem über zwei Seiten erklärt wird, wie gesund das Essen von XY hergestellt wird inklusive Interview des zuständigen Agrartypen, hat man sich mittlerweile gewöhnt und ist eine legitime Form, wenn sie denn dementsprechend gut lesbar gekennzeichnet ist.
Was aber der Hersteller einer bekannten Biermarke im Wired-Magazin gemacht hat, überrascht mich dann aber doch ein wenig.
Zweiseitige Anzeige, klar und deutlich als solche beschriftet. Auf der ersten Seite die „normale“ Anzeige mit einem Bild von DJ A-Trak in Aktion, daneben der Slogan und eine Flasche der Biermarke. Wenn man weiterblätterte erschien dann Seite 2 der Werbung. Besagtes Interview mit DJ A-Trak, worüber ich mich ein wenig ärgerte, denn ich dachte ja, es sei ein redaktionelles Interview. Nun dachte ich, es würde inhaltlich zumindest merheitlich um das Bier gehen.
Geht es aber nicht und zwar kein einziges mal. Ausser bei der letzten Frage, bei dem der Slogan in der Frage aufgegriffen wird. Ansonsten ist es kein Brüllerinterview und natürlich auch nicht kritisch oder investigativ, aber doch eins, das ich eher auf der Artikel-Seite der Zeitschrift erwartet hätte und mich ernsthaft frage, ob es in einschlägig bekannten Musikzeitschriften grossartig anders ausgesehen hätte.


Im Gegensatz zu Tageszeitungen halte ich Zeitschriften nach wie vor für eine sehr gute Sache, die bitte nicht aussterben soll, allerdings habe ich die Befürchtung, dass es nicht mehr lange dauert bis Zeitschriften nur noch aus unkritischen von Firmen bezahlten Interviews bestehen.
P.S.: Wer glaubt, ich würde von Beck’s bezahlt werden, der irrt sehr, trotzdem ist Beck’s natürlich der Copyright-Inhaber der Bilder.
Ich konnte es nur kurz anspielen, aber „Ghostbusters: Das Videospiel“ macht Höllenspass. Zugegeben, die Steuerung ist ein wenig hakelig und bis jetzt recht monoton, aber what the fuck, ich bin Geisterjäger, mein Job ist halt Geister einzufangen und das mit Protonenstrahlern, wohoo!
Dan Aykroyd und Harold Ramis haben das Drehbuch geschrieben, alle 4 Original-Geisterjäger (also auch Bill Murray) haben den Charakteren ihre Stimme geliehen (bzw. zurückgegeben) und ersterer, also Dan Aykroyd, spricht sogar vom eigentlichen dritten Teil. Und das merkt man. Allein wenn in nicht-Action-Szenen der „jetzt-kommt-was-Unterhaltsames“-Score abgespielt wird, sitze ich freudestrahlend vorm Fernseher und habe Spass wie schon sehr sehr lange nicht mehr in einem Videospiel, das nicht Pro Evolution Soccer heisst.
Um kurz meine Vorfreude auf dieses Spiel zu verdeutlichen, hier ein Bild aus Los Angeles:

Der Grund, warum ich das Spiel nur kurz anspielen konnte, ist, dass ich gestern bis 22 Uhr im Schnitt saß, um die neueste play‘d-Folge mitm Leo, der jetzt auch bei uns arbeitet, zu schneiden. Und weil ich, wenn der Cutter sich um den Ton kümmert, recht wenig beisteuern kann, was er nicht selbst merken würde, habe ich den Leo mal gemalt an seinem neuen Arbeitsplatz:
Diese Woche mal ein wenig mehr Los Angeles-Content. Eröffnen wir den Reigen mit dem Song, der auf ewig mit meinem Aufenthalt in der Stadt der Engel verbunden sein wird.
Herr Gäbel kaufte sich irgendwann entweder “Climbing!” oder irgendeine Best-of von der jungen aufstrebenden Band Mountain.
Und von da an ertönte jedes mal, wenn wir ins Auto stiegen und irgendwo hinfuhren (und wir sind oft in unser Auto gestiegen und irgendwo hingefahren) “Mississippi Queen”, Wüstenrock galore:

Leo und Gordon Freeman. Und um beim Thema zu bleiben (und alle, die nichts mit Half-Life 2 anfangen können zu verschrecken): Leo hat scheinbar in Anbetracht der drohenden Gefahr den beiden Dreifüßlern auf dem Spielplatz vom Foto von gestern jeweils ein Bein abgeschossen. Hier nochmal besser zu sehen:

Köln (NRW) und City 17 (Half-Life 2)
Das Köln-Foto wurde freundlicherweise von Herrn Dakik zur Verfügung gestellt, das Half-Life 2 Foto von Valve.
So kurz vorm Wochenende wollte ich mal etwas für die Bildung meiner Leser tun. Denn eigentlich sollte dies ein Artikel werden, in dem ich sowas wie “Lucky Luke, wir brauchen Ihre Hilfe, El Kaida ist aus dem Gefängnis ausgebrochen” schreiben wollte, weil mir zwar zwei unterschiedliche Scheibweisen der Terrororgruppe1 bekannt waren (al-Qaida und al-Kaida), ich aber ein “el” für sehr unwahrscheinlich und einen Fehler des Kölner Express für sehr wahrscheinlich hielt und die Schreibweise des 1. FC Köln Fanmags lustige2 Assoziationen hervorgerufen hat.
Nun ist mein Duden leider schon so alt, dass al-Qaida nicht aufgeführt wird. Und da das Online-Angebot des Dudens kostenpflichtig ist, muss ich mich auf die zuverlässigste Quelle des gesamten Internets stützen, die den Duden in diesem Fall allerdings zitiert:
“Bislang ist im Deutschen keine einheitliche Schreibung des Namens zu beobachten. Der Rechtschreibduden verzeichnet die Schreibungen Al Kaida und al-Qaida, verweist jedoch auf den Haupteintrag El Kaida. In der deutschsprachigen Presse finden sich weitere Schreibungen, wie etwa al-Kaida oder al-Qaeda (so auch häufig in den US-Medien). Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen haben sich zwischenzeitlich auf die Schreibweise Al Kaida verständigt. Der Grund für die vielen Varianten liegt in der Problematik der Transkription aus dem Arabischen, zumal der erste Konsonant (Qaf) im Deutschen und Englischen kein Pendant besitzt.” (aus “al-Qaida”)
Lieber Kölner Express, mein Gehirn möchte sich bei Ihnen für den Ansatz der Verhöhnung in dem Fall Ihrer al-Qaida Schreibweise entschuldigen. Über den Rest des Artikels kann ich nichts sagen, denn wir immer hat mich der Zeitungskasten geschweige denn das Titelblatt nicht dazu animiert, mir einen Kölner Express zu kaufen. Ich spare auf ‘nen neuen Duden…
So kurz vorm Wochenende wollte ich mal etwas für die Bildung meiner Leser tun. Denn eigentlich sollte dies ein Artikel werden, in dem ich sowas wie “Lucky Luke, wir brauchen Ihre Hilfe, El Kaida ist aus dem Gefängnis ausgebrochen” schreiben wollte, weil mir zwar zwei unterschiedliche Scheibweisen der Terrororgruppe1 bekannt waren (al-Qaida und al-Kaida), ich aber ein “el” für sehr unwahrscheinlich und einen Fehler des Kölner Express für sehr wahrscheinlich hielt und die Schreibweise des 1. FC Köln Fanmags lustige2 Assoziationen hervorgerufen hat.
Nun ist mein Duden leider schon so alt, dass al-Qaida nicht aufgeführt wird. Und da das Online-Angebot des Dudens kostenpflichtig ist, muss ich mich auf die zuverlässigste Quelle des gesamten Internets stützen, die den Duden in diesem Fall allerdings zitiert:
“Bislang ist im Deutschen keine einheitliche Schreibung des Namens zu beobachten. Der Rechtschreibduden verzeichnet die Schreibungen Al Kaida und al-Qaida, verweist jedoch auf den Haupteintrag El Kaida. In der deutschsprachigen Presse finden sich weitere Schreibungen, wie etwa al-Kaida oder al-Qaeda (so auch häufig in den US-Medien). Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen haben sich zwischenzeitlich auf die Schreibweise Al Kaida verständigt. Der Grund für die vielen Varianten liegt in der Problematik der Transkription aus dem Arabischen, zumal der erste Konsonant (Qaf) im Deutschen und Englischen kein Pendant besitzt.” (aus “al-Qaida”)
Lieber Kölner Express, mein Gehirn möchte sich bei Ihnen für den Ansatz der Verhöhnung in dem Fall Ihrer al-Qaida Schreibweise entschuldigen. Über den Rest des Artikels kann ich nichts sagen, denn wir immer hat mich der Zeitungskasten geschweige denn das Titelblatt nicht dazu animiert, mir einen Kölner Express zu kaufen. Ich spare auf ‘nen neuen Duden…
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