Andrew W.K.’s Musik hört sich schon ein wenig an, als wenn Wolfgang Petry einen Gang zulegen würde. Manchmal, aber wirklich nur manchmal, kann ich mir den Spaß mit einem Lächeln im Gesicht sogar anhören. In der Promo zu seinem neuen Album “Close Calls with Brick Walls” jedenfalls kommt seine Musik garnicht vor. Dafür und weil’s sehr viele von der Affenkoppzentrale für herrlich empfundene Elemente enthält, will niemand hier irgendwem irgendetwas vorenthalten, also bittesehr:
Und als Bonus gibt’s noch ein Interview mit dem guten Mann, in dem er direkt am Anfang erklärt, was er tut, wenn er am Morgen aufwacht, bitte in Zukunft alle nachmachen!
Karneval ist seit 1,5 Wochen vorbei. Ich war ja noch nie Fan von Karneval. Die letzten Jahre bin ich dem ganzen Spaß erfolgreich aus dem Weg gegangen, was umso schwerer wurde, als ich nach Köln gezogen bin. Dieses Jahr hingegen wollte ich mal dran teilhaben. Ich war auf das Schlimmste gefasst und hatte ein wenig Angst. Alles unbegründet, wie sich herausstellte, denn ob man es glaubt oder nicht: Man kann in Köln auch Karneval feiern ohne mit Schlagern vollgepumpt zu werden.
Ich finde den Verkleide-Aspekt nämlich ganz hervorragend. Auch die Tatsache, dass alle Menschen ab 10 Uhr betrunken sind, habe ich auf diversen Festivals als durchaus temporär unterhaltsam in Erinnerung. Aber die Musik halt.
Dass ich Macho Man Randy Savage darstellen sollte, haben erwartungsgemäß die wenigsten erraten, zumal ich auch eher wie eine Cracknutte aussah. König oder Ägypter war wohl nett gemeint, als aber eine junge Asiatin in der U-Bahn sagte “Ach, du bist die Sängerin von The Gossip”, war natürlich klar, wie man mich den Rest der 4. Jahreszeit nannte.
Falls man vor lauter Lost, HIMYM, Family Guy, Late Night Shows (habe ich jetzt alle Genres durch?) zu dem Urteil kommen sollte, dass man, was das Fernsehprogramm betrifft, lieber in den USA leben möchte, dem empfehle ich „The Soup“ mit Joel McHale1.
Erinnert sich noch jemand an TV Total, als es einmal in der Woche lief und eine richtig gute Fernsehkritik-Sendung war? Nun, so in etwa ist „The Soup“.
Die Kommentare von Joel McHale sind dabei allerdings wesentlich unterhaltsamer als die von Stefan Raab (meistens zumindest).
Und bis gerade eben wollte ich schreiben, dass es leider nicht vor Publikum aufgezeichnet wird und es eingespielte Lacher gibt. Das stimmt allerdings nicht. Das Publikum besteht aus lauter angestellten des TV Senders E! Entertainment Television und wird genau deswegen nie gezeigt. Die Lacher sind quasi geskriptet. Oder improvisiert. Sehr merkwürdig jedenfalls.
Folgender kleiner Ausschnitt ist zwar inhaltlich unglücklich gewählt, weil es um „24“ geht, eine Serie, die ich zwar nicht gucke, deren Qualität ich aber nicht in Frage stellen möchte, jedoch ist Michael Emerson zu Gast, der den Ben in „Lost“ spielt. Nicht nur da kann sich Herr Raab mal eine Scheibe abschneiden, wie man Gäste in die Sendung integrieren kann.
“Define Reality”
Die Affenkoppzentrale ist nun flitzeschnell wie ein Flitzebogen wegen ein Providerwechsel. Und als wenn mir deswegen nicht sowieso schon ein Hinkelstein von der Pumpe purzelt, gibt es auch noch ein neues Lied der Deftones zum freien Download.
“Rocket Skates” tritt Arsch und erscheint auf dem neuen Album “Diamond Eyes” am 18. Mai. Also bittesehr, zum Mitsingen:
Das klappt gerade mal weniger als schlecht, den ganzen Rotz zu transferieren, wieso ist denn jetzt alles durcheinander? Aaaaaaaah!!!!!!!
Aha, scheint ja nun geklappt zu haben. Puh…
Ich bin auf der Arbeit und genau JETZT findet natürlich der Server-Umzug statt. Heute abend ist dann wieder alles da. Hoffe ich.
Zumindest fühle ich mich so. Ich dachte bislang immer, daß sich mein Körper in Sachen Party nicht mehr so regeneriert, wie noch vor ein paar Jahren. Seit Sonntag weiß ich: Es liegt nicht an Party oder Alkohol. Mein Körper streikt einfach ein paar Tage lang, wenn ich ihn aus seinem täglichen Rythmus1 herausreisse.
Außerdem finde ich meine Kündigung bei Strato nicht mehr und weiß somit nicht, wann mein Vertrag dort endet und ich endlich zu einem neuen Provider wechseln kann, damit der Spaß hier auch mal schneller wird und es wieder voll Ölle losgehen kann.
Falls die Affenkoppzentrale also plötzlich wieder offline sein sollte: Strato ist schuld!
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