Falls man vor lauter Lost, HIMYM, Family Guy, Late Night Shows (habe ich jetzt alle Genres durch?) zu dem Urteil kommen sollte, dass man, was das Fernsehprogramm betrifft, lieber in den USA leben möchte, dem empfehle ich „The Soup“ mit Joel McHale1.
Erinnert sich noch jemand an TV Total, als es einmal in der Woche lief und eine richtig gute Fernsehkritik-Sendung war? Nun, so in etwa ist „The Soup“.
Die Kommentare von Joel McHale sind dabei allerdings wesentlich unterhaltsamer als die von Stefan Raab (meistens zumindest).
Und bis gerade eben wollte ich schreiben, dass es leider nicht vor Publikum aufgezeichnet wird und es eingespielte Lacher gibt. Das stimmt allerdings nicht. Das Publikum besteht aus lauter angestellten des TV Senders E! Entertainment Television und wird genau deswegen nie gezeigt. Die Lacher sind quasi geskriptet. Oder improvisiert. Sehr merkwürdig jedenfalls.
Folgender kleiner Ausschnitt ist zwar inhaltlich unglücklich gewählt, weil es um „24“ geht, eine Serie, die ich zwar nicht gucke, deren Qualität ich aber nicht in Frage stellen möchte, jedoch ist Michael Emerson zu Gast, der den Ben in „Lost“ spielt. Nicht nur da kann sich Herr Raab mal eine Scheibe abschneiden, wie man Gäste in die Sendung integrieren kann.
“Define Reality”
- Joel McHale spiel im Übrigen in meiner neuen Lieblingsserie „Community“ die Hauptrolle, weswegen ich überhaupt auf „The Soup“ gestoßen bin [↩]



25. Februar 2010 um 01:10
=)