Ich bin, das weiss ich ganz sicher, nicht der Einzige, der sich seit Jahren wundert, warum MTVIVA (so weit ich mich erinneren, wurde der Begriff MTVIVA eingeführt, als MTV und VIVA noch ernsthafte Konkurrenten waren. Wie traurig die Bedeutung dieses Begriffs mittlerweile ist) statt Musik die Scheisse sendet, die MTVIVA nunmal so sendet den ganzen Tag.
Vor allem nicht, wenn es solche Videos gibt:
GET WELL SOON, LISTEN! THOSE LOST AT SEA, SING A SONG ON CHRISTMAS DAY from GET WELL SOON on Vimeo.
Ich mag den Youtube-Channel von leelefever wirklich sehr. Erinnert mich ein klein wenig an Sendung mit der Maus, nur mit Internetthemen. Für alle, die sich in den weiten Welten des Webs (und vor allem dieser 2.0 Version) nicht so wirklich auskennen, sind die Videos wirklich sehr hilfreich. Aber auch, wenn man die Begriffe kennt, kann man sein Wissen nochmal auffrischen, vor allem, wenn man vergessen hat, worum es eigentlich nochmal geht.
Folgenden Beitrag finde ich persönlich am Besten bisher, denn er zeigt nicht nur, worum es bei Social Media eigentlich geht, sondern hat ganz nebenbei noch eine kleine Botschaft für alle Firmen parat, die dem Internet die Schuld an ihrem Untergang geben.
“Big Ice Cream Company still made the best Vanilla”
Den Film habe ich früher rauf und runter geguckt. Und jetzt habe ich wieder einen Ohrwurm vom Titeltrack
Ok, eigentlich stehe ich den ganzen Lip-Dub Sachen von bekannten Filmen meistens eher skeptisch gegenüber, weil die Ideen zwar oft ganz witzig sind, dann aber viel zu lange ausgedehnt oder auch einfach nicht gut umgesetzt werden, siehe die ganzen Dialekt Star Wars Filmchen.
Das hier ist aber schön kurz, also kurz bevor es nervig wird, hört es auf.
Im Oktober letzten Jahres bin ich durch Kai vom Stylespion auf die Tilt & Shift Technik bei der Fotografie (immer noch merkwürdig, dass man das jetzt (jetzt ist gut) so schreibt) gestossen, mit deren Hilfe Fotos aussehen, als seien aufwendige Miniaturlandschaften fotografiert worden.
Man kann den Effekt zwar auch in der Nachbearbeitung erzielen, aber ich finde es wesentlich interessanter, wenn man eine Tilt & Shift Linse benutzt. Wobei ich keine Ahnung habe, was jetzt aufwendiger ist. Letzteres ist jedenfalls teurer.
Jedenfalls habe ich gerade widerum via Macadelic bemerkt, dass es auch Tilt & Shift Videos gibt. Und das will ich niemanden vorenthalten, also bitteschön, zum Start in den Sonntag:
Beached from Keith Loutit on Vimeo.
19. Juni 1993: Matthias und ich saßen auf dem Rücksitz des alten, zugeklebten VW Passat-Kombis (ja, Klischee, aber es stimmt) meines grossen Cousins und verarbeiteten das eben Gesehene. Guns n‘ Roses im Müngersdorfer Stadion. Mein erstes Konzert überhaupt.
Meine Schwester, die mit meinem Cousin zusammen Aufpasser auf Matthias und mich spielen mussten, war nicht ganz so euphorisch wie wir. Mein Cousin eh nicht, denn er war mittlerweile auf Die Fantastischen Vier umgestiegen, deren Vier gewinnt wir uns auch auf der Hinfahrt und teilweise auf der Rückfahrt anhörten, was dem Anlass nicht gerade entsprach.
Jedenfalls war mir nach dem Konzert mehr als vorher bewusst, dass ich Michael Jackson und die Ronny‘s Pop Show mal langsam links liegen lassen könne und mich ganz und gar der Gitarrenmusik hingeben müsse (was ich die folgenden 2 1/2 Jahre auch strikt durchziehen sollte, bis ich widerum die 4. Dimension für mich entdeckte).
Matthias jedenfalls sagte mir dann, dass ich mich da an seinen Cousin richten solle, da der sich mit harter Musik auskennen würde. Er würde allerdings auch so Underground-Zeugs hören, Metallica und so.
Meine Schwester hörte zu, kommentierte den Underground-Kommentar lieber nicht und legte stattdessen die Kassette mit dem schwarzen Album ein.
Es fing mit „Wherever I may roam“ an (Kassetten halt) und fortan war ich Metallica verfallen. Bis Ende des Jahres habe ich nur noch das schwarze Album, das meine Schwester zu Hause glücklicherweise auf CD besaß,gehört, endlich hatte ich eine Guns n‘ Roses Alternative (auch wenn es da noch den Spaghetti-Zwischenfall gab 1993), da ich in den 6 Monaten bis zu eben diesen 19. Juni ausschliesslich Guns n‘ Roses gehört hatte.
Zu Weihnachten bekam ich dann die Live Shit: Binge & Purge Box, woraufhin ich mir im Januar 1994 direkt alle bisherigen Alben gekauft habe. Dass darauf enthaltende Bass-Solo von Jason Newsted ist im Übrigen der Grund, warum ich angefangen habe, Bass zu spielen.
Ich habe Metallica 1996 zum ersten mal auf der Load-Tour gesehen. Ich finde sowieso, dass die Load und die Re-Load 2 sehr gute Alben sind, denn bis zu diesem Zeitpunkt haben Metallica, meiner Meinung nach, kein einziges schlechtes Lied geschrieben. Okay, auf der Re-Load sind ein paar Lieder, die man etwas schneller vergisst.
Was ich eigentlich sagen wollte: Metallica haben sich bei mir in den letzten 15 Jahren (wohoo, Fan-Jubiläum) einen Ruf erspielt, dass ich erstmal denke, es würde an mir liegen, wenn ich ein neues Albun nicht so toll finde.
Deswegen gebe ich der Death Magnetic seit gestern eine zweite Chance. Bisher war ich einfach noch nicht in der Stimmung für Metal. Mal sehen, vielleicht mag ich das Album ja irgendwann.
P.S.: Dass ich noch nie darauf gekommen bin, obiges Video schon viel früher zu suchen, wunderte mich gerade.
Tschuldigung, tschuldigung, tschuldigung, komme gerade nicht so zum schreiben, muss wieder nach Bottrop, Baby betrachten.
Aber zum Wochenstart erstmal ein wunderschönes Lied von Get Well Soon mit den wunderbaren Textzeilen:
They want yout to burn in hell,
because of your magic spell.
It may seem hard, but it’s just fair enough,
’cause Satan’s your best friend!
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