Limp Bizkit – “Walking Away” by Some Kind of Awesome
Limp Bizkit streamen ein neues Lied namens “Walking Away” vom irgendwann erscheinenden Album “Gold Cobra”. Linkin Park, Limp Bizkit, Korn – Ganz schön viel “Party like it’s 2001″ dieses Jahr. Nachdem ich mich an Indie-, Elektro- und Indieelektrogedöns ein wenig überhört habe, kommen die großen 3 der Jahrtausendwende genau zum richtigen Zeitpunkt.
Und wo wir gerade bei Soundcloud sind: Wen muss man bei Soundcloud unbedingt folgen? Hab den Dienst sträflich vernachlässigt, da findet sich ja dann doch ganz schön viel tolles Zeugs, also her mit den Tipps…
Linkin Park, Linkin Park…Eine Band, deren Debut “Hybrid Theory” ich damals sehr mochte. Also damals, als Nu Metal noch kein Schimpfwort war. Das Nachfolgealbum “Meteora” fand ich zwar immer noch gut, allerdings kann man die beiden Alben zeitgleich abspielen und exakt dasselbe hören. Außerdem war die Band mittlerweile zu einer Art Konsensband aufgeplustert worden, die es einem sehr schwer macht, den ohnehin schon sehr glattgebügelten Sound weiterhin zu mögen.
Das dritte Album “Minutes to Midnight” habe ich daher auch nur noch am Rande mitbekommen, aber dennoch mag ich die Band nach wie vor. Vielleicht auch gerade weil es so einfach ist, sie zu hassen. Nunja, jetzt jedenfalls die neue Single “The Catalyst” vom am 14.9.2010 erscheinenden Album “A Thousand Suns”.
Und man muss schon sagen: Wer jetzt die typische erste Linkin Park-Single erwartet, also “Rap” in der Strophe, Gesang im Refrain, Geschrei im Mittelteil und Gesang mit Synthie-Teppich am Ende, der wird eines besseren belehrt. Der Song baut sich schön auf und es fehlt der Sprechgesang, zum Glück. Das ist übrigens nicht das offizielle Musikvideo, offiziell ist es aber trotzdem. Ähnlich wie die Deftones, veröffentlicht Linkin Park die Single einfach selbst bei Youtube, inklusive Karaoke-Lyrics. Das Ganze sieht aus wie ein Fanvideo, aber wie gesagt, vom offiziellen Linkin Park Youtube Channel.
Schön übrigens, wie das Bild ab Minute 2:27 von 4:3 zu 16:9 switcht. Solche Kleinigkeiten mag ich.
Wie schön sich manchmal alles ganz schnell entwickeln kann. Da habe ich letzte Woche noch das gleich folgende Video von DUB FX bei misterhonk gesehen und gestern erfahre ich dann eher zufällig, dass der junge Mann, der eigentlich Benjamin Stanford, 2 Konzerte in Deutschland gibt (in Köln und Düsseldorf an 2 aufeinanderfolgenden Tagen, um genau zu sein. Was eine Tour.)
Und da gehe ich dann wohl mal hin und freue mich sehr.
Seine Version von Ghostbusters demonstriert jetzt nicht in voller Breite das ganze Talent von DUB FX, aber hat auf mich eine leicht hypnotische Wirkung.
Die Affenkoppzentrale ist nun flitzeschnell wie ein Flitzebogen wegen ein Providerwechsel. Und als wenn mir deswegen nicht sowieso schon ein Hinkelstein von der Pumpe purzelt, gibt es auch noch ein neues Lied der Deftones zum freien Download.
“Rocket Skates” tritt Arsch und erscheint auf dem neuen Album “Diamond Eyes” am 18. Mai. Also bittesehr, zum Mitsingen:
Schon bemerkt? Ich mag das neue Album von Muse. Bevor ich aber erkläre, warum “The Resistance” trotzdem die letzte CD ist, die ich mir gekauft habe/kaufen werde, hier erstmal das neue Video zu “Uprising”, dem Eröffnungssong.
Man stelle sich vor, die Liebe seines Lebens direkt am Montag beim Brötchen holen zu treffen. Normalerweise geht man Montags keine Brötchen kaufen, da man eigentlich immer zu spät aufwacht, aus der Unfassbarkeit heraus, dass eine neue Woche begonnen hat. Nicht so an diesem Montag. Und dann steht sie da. Ansprechen tut man sie aber auch nicht, denn irgendwie weiss man, dass sie morgen auch wieder da ist. Und so ist es auch. Man spricht sie aber wieder nicht an, sondern geht ohne eine Wort, dafür aber mehrere Blicke mit ihr getauscht zu haben zur Arbeit, erledigt selbige wesentlich leichtfüssiger als bisher, bis dann erste Zweifel aufkommen und man sich schliesslich bis ins Unermessliche ärgert, dass man sie womöglich nie wieder sieht, weil man zu dumm war, ein Wort herauszubekommen.
Und genau das passiert Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Obwohl man sie nicht kennt, spürt man den Verlust, der sich zusammen mit Frust, Ärger und den Erinnerungen an den vergangenen, kläglich gescheiterten Beziehungen vermischt. Man bestraft sich selbst, geht Freitags nicht raus, weil man die Hoffnung aufgegeben hat und lieber eine Runde in Selbstmitleid baden möchte, was sehr einfach ist, wenn alle Freunde feiern gehen.
Samstags entscheidet man sich dann für einen Trauerstopp, denn am Wochenende hat man schliesslich eine Verpflichtung gegenüber der Unterhaltungs- und Dienstleistungsindustrie.
Und da man sowieso sehr gerne sein Leben mit diversen Filmen vergleicht, fällt einem die Assoziationskette auch nicht schwer, als man auf der bisher lahmen Party plötzlich wieder vor ihr steht. Man unterhält sich, trinkt zusammen, lacht, tanzt und kommt erst Sonntags morgens nach Hause. Irgendwann nachmittags wacht man auf. Alleine. Man bekämpft den Kater mit Kaffee und Dusche und macht sich fertig, denn um 8 ist man mit ihr verabredet…
Und genau so, komprimiert auf etwas mehr als 54 Minuten, ist die neue Muse.
Also ganz ehrlich, ich mag zwar die Sonne sehr, aber dass sie in Deutschland immer zusammen mit Senor Schwül und Fürstin Feucht1 die Szenerie betreten muss, finde ich und mein Kreislauf eher suboptimal.
Aber die Affenkoppzentrale führt nicht umsonst seit Jahren die Ratgebermagazinbestsellerliste an, wenn ich nicht einen Super-Tipp für euch hätte.
Benutzt bei der Fahrt zur Arbeit/Uni/Schule2 eine Route, die an einem Fluss entlang läuft und tut so, als ob ihr in Wirklichkeit zur Ranch fahrt, um nach den Rindern zu sehen.
Wichtig dabei ist, dass ihr “Stone the Crow” von Down hört und zwar auf Stadionlautstärke, und schon stellen die durchgeschwitzten Klamotten am Leib kein Problem mehr dar.
Schönes Wochenende!
Damit ihr nicht musiklos ins Wochenende geht, hier mal meine 3 Lieblingslieder in genau diesem Moment.
Incubus – Let’s Go Crazy
Erinnert mich ein wenig an Bruce Springsteen, glaube ich. Ich kann jedem die neue Incubus Platte “Monuments and Melodies” nur wärmstens ans Herz legen. Neben einer Best-of Zusammenstellung sind dort nämlich diverse B-Seiten und Raritäten versammelt, die teilweise mit dem üblichen Stil der Band brechen und deswegen sehr interessant sind.
Arctic Monkeys – Crying Lightning
Die Arctic Monkeys widerum erinnern mich ein wenig an Weezer in der Frühphase ihres Schaffens: Gehen nicht unbedingt irgendwelche Risiken ein, machen aber auch nichts falsch und deswegen immer sehr hörenswert.
Clutch – Electric Worry
Gerade via Facebook unter einer Musikanfrage von Kai vom Stylespion entdeckt. Habe ich vorher noch nie gehört und bin hellauf begeistert, werde mich mal mit ihrem restlichen Schaffen beschäftigen.
So, schönes Wochenende, an dem ich es hoffentlich schaffe, meinen schon sehr lange angedachten Wrestling-Blog zu starten. Warten wir es ab…
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