Die Affenkoppzentrale ist nun flitzeschnell wie ein Flitzebogen wegen ein Providerwechsel. Und als wenn mir deswegen nicht sowieso schon ein Hinkelstein von der Pumpe purzelt, gibt es auch noch ein neues Lied der Deftones zum freien Download.
“Rocket Skates” tritt Arsch und erscheint auf dem neuen Album “Diamond Eyes” am 18. Mai. Also bittesehr, zum Mitsingen:
Schon bemerkt? Ich mag das neue Album von Muse. Bevor ich aber erkläre, warum “The Resistance” trotzdem die letzte CD ist, die ich mir gekauft habe/kaufen werde, hier erstmal das neue Video zu “Uprising”, dem Eröffnungssong.
Man stelle sich vor, die Liebe seines Lebens direkt am Montag beim Brötchen holen zu treffen. Normalerweise geht man Montags keine Brötchen kaufen, da man eigentlich immer zu spät aufwacht, aus der Unfassbarkeit heraus, dass eine neue Woche begonnen hat. Nicht so an diesem Montag. Und dann steht sie da. Ansprechen tut man sie aber auch nicht, denn irgendwie weiss man, dass sie morgen auch wieder da ist. Und so ist es auch. Man spricht sie aber wieder nicht an, sondern geht ohne eine Wort, dafür aber mehrere Blicke mit ihr getauscht zu haben zur Arbeit, erledigt selbige wesentlich leichtfüssiger als bisher, bis dann erste Zweifel aufkommen und man sich schliesslich bis ins Unermessliche ärgert, dass man sie womöglich nie wieder sieht, weil man zu dumm war, ein Wort herauszubekommen.
Und genau das passiert Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Obwohl man sie nicht kennt, spürt man den Verlust, der sich zusammen mit Frust, Ärger und den Erinnerungen an den vergangenen, kläglich gescheiterten Beziehungen vermischt. Man bestraft sich selbst, geht Freitags nicht raus, weil man die Hoffnung aufgegeben hat und lieber eine Runde in Selbstmitleid baden möchte, was sehr einfach ist, wenn alle Freunde feiern gehen.
Samstags entscheidet man sich dann für einen Trauerstopp, denn am Wochenende hat man schliesslich eine Verpflichtung gegenüber der Unterhaltungs- und Dienstleistungsindustrie.
Und da man sowieso sehr gerne sein Leben mit diversen Filmen vergleicht, fällt einem die Assoziationskette auch nicht schwer, als man auf der bisher lahmen Party plötzlich wieder vor ihr steht. Man unterhält sich, trinkt zusammen, lacht, tanzt und kommt erst Sonntags morgens nach Hause. Irgendwann nachmittags wacht man auf. Alleine. Man bekämpft den Kater mit Kaffee und Dusche und macht sich fertig, denn um 8 ist man mit ihr verabredet…
Und genau so, komprimiert auf etwas mehr als 54 Minuten, ist die neue Muse.
Also ganz ehrlich, ich mag zwar die Sonne sehr, aber dass sie in Deutschland immer zusammen mit Senor Schwül und Fürstin Feucht1 die Szenerie betreten muss, finde ich und mein Kreislauf eher suboptimal.
Aber die Affenkoppzentrale führt nicht umsonst seit Jahren die Ratgebermagazinbestsellerliste an, wenn ich nicht einen Super-Tipp für euch hätte.
Benutzt bei der Fahrt zur Arbeit/Uni/Schule2 eine Route, die an einem Fluss entlang läuft und tut so, als ob ihr in Wirklichkeit zur Ranch fahrt, um nach den Rindern zu sehen.
Wichtig dabei ist, dass ihr “Stone the Crow” von Down hört und zwar auf Stadionlautstärke, und schon stellen die durchgeschwitzten Klamotten am Leib kein Problem mehr dar.
Schönes Wochenende!
Damit ihr nicht musiklos ins Wochenende geht, hier mal meine 3 Lieblingslieder in genau diesem Moment.
Incubus – Let’s Go Crazy
Erinnert mich ein wenig an Bruce Springsteen, glaube ich. Ich kann jedem die neue Incubus Platte “Monuments and Melodies” nur wärmstens ans Herz legen. Neben einer Best-of Zusammenstellung sind dort nämlich diverse B-Seiten und Raritäten versammelt, die teilweise mit dem üblichen Stil der Band brechen und deswegen sehr interessant sind.
Arctic Monkeys – Crying Lightning
Die Arctic Monkeys widerum erinnern mich ein wenig an Weezer in der Frühphase ihres Schaffens: Gehen nicht unbedingt irgendwelche Risiken ein, machen aber auch nichts falsch und deswegen immer sehr hörenswert.
Clutch – Electric Worry
Gerade via Facebook unter einer Musikanfrage von Kai vom Stylespion entdeckt. Habe ich vorher noch nie gehört und bin hellauf begeistert, werde mich mal mit ihrem restlichen Schaffen beschäftigen.
So, schönes Wochenende, an dem ich es hoffentlich schaffe, meinen schon sehr lange angedachten Wrestling-Blog zu starten. Warten wir es ab…
Limp Bizkit sind zurück übrigens. Mit Wes Borland. Festivalbesucher haben es vielleicht schon bemerkt, ich hatte es ganz vergessen.
Und hier der neue Song “Press Your Luck”, der auf einem Titel von “The Unquestionable Truth (Part 1)” aufbaut. Ich habe gerade die CD nicht zur Hand, als das ich den Titel nachgucken könnte. der auf das Intro der “Results May Vary” namens “Re-entry” aufbaut (Danke an Herrn Kurowski für die Info).
Ich muss sagen, mittlerweile sind Limp Bizkit schon so lange her, dass ich mich wieder auf neue Sachen freue. Die Zeit, in der man Limp Bizkit scheisse finden musste, ist zum Glück vorbei, wie ich finde.
Diese Woche mal ein wenig mehr Los Angeles-Content. Eröffnen wir den Reigen mit dem Song, der auf ewig mit meinem Aufenthalt in der Stadt der Engel verbunden sein wird.
Herr Gäbel kaufte sich irgendwann entweder “Climbing!” oder irgendeine Best-of von der jungen aufstrebenden Band Mountain.
Und von da an ertönte jedes mal, wenn wir ins Auto stiegen und irgendwo hinfuhren (und wir sind oft in unser Auto gestiegen und irgendwo hingefahren) “Mississippi Queen”, Wüstenrock galore:
Toll, Incubus haben eine neue Single. Leider ist das dieses Jahr erscheinende Album ein Best-of, das neue Lied kann man sich aber ganz offiziell auf ihrer Homepage komplett anhören. Sehr sehr gut wie ich finde.
Nach Muse sind Incubus die beste Live-Band, die ich bisher so gesehen habe. Und ich werde so dermassen anwesend sein, wenn sie nach Deutschland kommen. Oder europäisches Umland.
Aber genug geredet, anhören, immer und immer wieder.
Wieder mal aus dem Jahre 1998 direkt zu dir, lieber Affenkoppzentralenleser, auf den Rechner gebeamt, dieses wundervoll Stück Beat. Aufbauend auf einem Synthie von nem Thunderdome Sampler.
Wie man mit Mixwidget richtig umgeht, muss ich allerdings noch n bisschen lernen, Skins bekomme ich gerade nicht hin.
So, nach einer Woche intensiver Beschäftigung mit dem hübschen, kleinen Genre Metal, für das ich mich seit neuestem wieder1 interessiere, muss ich feststellen, dass ich den richtigen Knaller immer noch nicht gefunden habe.
Was ich nämlich gerne hätte ist eine Band, die zwar Metal spielen, sich aber selbst nicht allzu ernst nehmen und eher eine lockere Spielweise drauf haben. Die Band, die sich mir am ehesten dabei aufdrängt, ist System of a Down. Und damit meine ich bitte keine Kopie, sondern den Besitz einer ähnlichen Attitüde.
Lamb of God, As I Lay Dying, Evergreen Terrace oder auch Walls of Jericho haben es zwar rein technisch absolut drauf und sind auch wirklich nicht schlecht, aber emotional packen tun sie mich nicht gerade. Das klingt dann alles so, als hätten Roboter eine Fear Factory Coverband gegründet.
Und Videos zu den Liedern sollte man sich auch nicht angucken, weil ich bei bösen Mattenschwingern in brachliegenden Industriegebieten meinen Kopf zwar auch schüttel, aber sehr langsam und von links nach rechts.
Also Welt, gibt’s sowas? Für Vorschläge bin ich sehr dankbar.
Und falls jemand vergessen haben sollte, wie System of a Down nochmal klingen, hier:
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