16.-18. Mai 1997 – Dynamo Festival in Eindhoven. Mein allererstes Festival. Es war weder das beste noch das schlechteste Großereignis, dem ich jemals beiwohnen durfte. Und trotzdem sind wir schon Sonntags gegen 14 Uhr wieder gefahren und haben so Korn und Marilyn Manson verpasst.
Denn wie wir auch in den darauf folgenden Festivals immer wieder schmerzlich feststellen durften: Während andere Besucher scheinbar durch vergangene Campingtrips mit den Eltern für ein Wochenende unter freiem Himmel bestens gerüstet zu sein schienen, hinkten wir organisatorisch doch stark hinterher.
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Die Karte habe ich an meinem 18. Geburtstag von meiner Schwester geschenkt bekommen. Zusammen mit einer Michael Jackson Spielpuppe, die ich nicht mehr besitze. Und bitte, jegliche MJ-Sexualitätswitze bitte sparen, wie sind hier ja nicht bei den Freitag Nacht News.
Das Ganze war ein (teures) Spassgeschenk, da der gute Herr Jackson sein Konzert am 6.9.1992 in Gelsenkirchen, als ich noch richtiger Fan des King of Pop war, aus Krankheitsgründen abgesagt hatte. An dieser Stelle kann ich leider nicht an mich halten und muss mein versprochenes Schweigen brechen:
Eigentlich hatte ich mich gefreut, mal wieder ins Palladium zu gehen, wo das Konzert ursprünglich stattfinden sollte, aber scheinbar wurden nicht ganz so viele Karten verkauft, wie ursprünglich gedacht. Die Live Music Hall jedenfalls war voll.
Als wir ankamen, spielte die Supportband Dananananaykroyd gerade ihre letzten 4 Lieder, was ich sehr begrüsste, denn, ohne ihnen zu Nahe treten zu wollen, sind bestimmt nette Menschen, die haben ganz schön genervt. Oder anders gesagt: Wenn man sich auf die Kaiser Chiefs und damit auf einen, Achtung Scheissbegriff, Pop/Rock-Abend mit netten Melodien einstellt und sich dann wirres Gekreische zum Auftakt anhören muss, dann macht das Aua im Kopp.
Die Kaiser Chiefs waren, und das meine ich jetzt grundsätzlich erstmal positiv, grundsolide. Ausser „Love is not a Competition (but I‘m winning)“ haben sie alles gespielt, was man so hören wollte. Das wäre dann aber auch gleichzeitig ein kleiner Kritikpunkt: Alles klang so wie auf dem Album, es gab keinerlei Überraschungen und nach knapp über einer Stunde war der Spass vorbei.
Ich meine, es gibt Schlimmeres und deswegen war das Konzert auch wirklich gut, aber mir ging es danach ähnlich wie bei leichten Sommerkomödien im Kino. Man kommt raus, hat sich nett amüsiert, aber nach ca. fünf Minuten hat sich das Thema erledigt.
Zum Vergleich: Von dem Muse Konzert vor 5 Jahren im Palladium bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn ich drüber nachdenke.
Aber noch eine Erkenntnis habe ich durch dieses Konzert gewonnen. Ich habe Anfang 2005 The Used1 in der Live Music Hall gesehen und war extrem enttäuscht und fragte mich nun 4 Jahre lang, ob der schlechte Sound nicht vielleicht am Veranstaltungsort liegen könnte. Nun, dem ist nicht so, denn die Kaiser Chiefs hatten einen glasklaren Sound. Deswegen nun mein sehr verspätetes Fazit zum Konzert von 2005: The Used waren scheisse.
Und weil die Kaiser Chiefs es nicht gespielt haben, ich es aber für ein sehr gutes Lied halte und das Video für eines der besten One-Shot-Videos allerzeiten2, gibt‘s jetzt das Video zu „Love is not a Competition (but I‘ winning)“
Eigentlich hatte ich mich gefreut, mal wieder ins Palladium zu gehen, wo das Konzert ursprünglich stattfinden sollte, aber scheinbar wurden nicht ganz so viele Karten verkauft, wie ursprünglich gedacht. Die Live Music Hall jedenfalls war voll.
Als wir ankamen, spielte die Supportband Dananananaykroyd gerade ihre letzten 4 Lieder, was ich sehr begrüsste, denn, ohne ihnen zu Nahe treten zu wollen, sind bestimmt nette Menschen, die haben ganz schön genervt. Oder anders gesagt: Wenn man sich auf die Kaiser Chiefs und damit auf einen, Achtung Scheissbegriff, Pop/Rock-Abend mit netten Melodien einstellt und sich dann wirres Gekreische zum Auftakt anhören muss, dann macht das Aua im Kopp.
Die Kaiser Chiefs waren, und das meine ich jetzt grundsätzlich erstmal positiv, grundsolide. Ausser „Love is not a Competition (but I‘m winning)“ haben sie alles gespielt, was man so hören wollte. Das wäre dann aber auch gleichzeitig ein kleiner Kritikpunkt: Alles klang so wie auf dem Album, es gab keinerlei Überraschungen und nach knapp über einer Stunde war der Spass vorbei.
Ich meine, es gibt Schlimmeres und deswegen war das Konzert auch wirklich gut, aber mir ging es danach ähnlich wie bei leichten Sommerkomödien im Kino. Man kommt raus, hat sich nett amüsiert, aber nach ca. fünf Minuten hat sich das Thema erledigt.
Zum Vergleich: Von dem Muse Konzert vor 5 Jahren im Palladium bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn ich drüber nachdenke.
Aber noch eine Erkenntnis habe ich durch dieses Konzert gewonnen. Ich habe Anfang 2005 The Used1 in der Live Music Hall gesehen und war extrem enttäuscht und fragte mich nun 4 Jahre lang, ob der schlechte Sound nicht vielleicht am Veranstaltungsort liegen könnte. Nun, dem ist nicht so, denn die Kaiser Chiefs hatten einen glasklaren Sound. Deswegen nun mein sehr verspätetes Fazit zum Konzert von 2005: The Used waren scheisse.
Und weil die Kaiser Chiefs es nicht gespielt haben, ich es aber für ein sehr gutes Lied halte und das Video für eines der besten One-Shot-Videos allerzeiten2, gibt‘s jetzt das Video zu „Love is not a Competition (but I‘ winning)“
Mein Lieblingsmensch Corinna mag die belgische Band Ghinzu. Ich kannte die Band nicht. Letzte Woche dann machte mich Corinna darauf aufmerksam, dass Ghinzu ein Geheimkonzert in Brüssel spielen würden, für das man sich zum einen anmelden müsse, um auf die Gästeliste zu kommen und für das man zum anderen erst einen Tag vorher Informationen bekommt, wo genau das Konzert überhaupt stattfindet.
Auf der Gästeliste standen wir, aber lustigerweise haben wir erst gestern um 16 Uhr die uns versprochenen Informationen bekommen. Das Konzert war nämlich nicht in Brüssel, sondern in Opwijk, ca 45 Minuten von Brüssel entfernt. Wir sind trotzdem hin, auch wenn die anvisierte Sightsseing-Tour durch Brüssel somit ausfiel.
Opwijk ist eh schon sehr ländlich, unser ausgeliehenes Navigationsgerät wollte es aber noch verlassener gestalten und schickte uns über noch so kleine unbeleuchtete Feldwege, obwohl es auch durchaus normale Strassen gab, wie wir auf dem Rückweg bemerkten.
Mitten im Nichts, als wir schon dachten, wir wären die einzigen, die zu diesem Konzert erscheine oder die Band wolle uns verarschen, erschien dann plötzlich das Nijdrop. Das Nijdrop gibt an Wochenenden bestimmt ne 1a Dorfdisko ab (klingt jetzt überheblicher, als es klingen soll, aber war schon ein wenig merkwürdig alles), allerdings treten da im Dezember mit The (International) Noise Conspiracy auch nicht die Unbekanntesten auf. Es war jedenfalls gut gefüllt. Auf dem Parkplatz haben wir nur französische und belgische Nummernschilder gesehen, ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass wir wohl die einzigen Deutschen waren.
Die Band gefiel mir jedenfalls richtig gut. Da wird ziemlich viel gemischt, so ein wenig, als wenn Refused Muse covern würden.
Warum Belgier und Franzosen bei einer Forderung nach Zugabe von einer belgischen Band “We want more!” rufen, hat mich etwas gewundert, wo zumindest die Franzosen doch so sehr auf ihre Sprache achten. Haben die da nichts Eigenes für? Nunja, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit werde ich nun ein Fotoapparat-Videomitschnitt-Youtube-Filmchen des gestrigen Konzertes vorführen (das den Refused/Muse-Vergleich etwas ausser Kraft setzt), einfach weil es von mir ist. Beziehungsweise von Corinna. Habe ich das auch mal abgehakt in meinem Internetleben.
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