Man stelle sich vor, die Liebe seines Lebens direkt am Montag beim Brötchen holen zu treffen. Normalerweise geht man Montags keine Brötchen kaufen, da man eigentlich immer zu spät aufwacht, aus der Unfassbarkeit heraus, dass eine neue Woche begonnen hat. Nicht so an diesem Montag. Und dann steht sie da. Ansprechen tut man sie aber auch nicht, denn irgendwie weiss man, dass sie morgen auch wieder da ist. Und so ist es auch. Man spricht sie aber wieder nicht an, sondern geht ohne eine Wort, dafür aber mehrere Blicke mit ihr getauscht zu haben zur Arbeit, erledigt selbige wesentlich leichtfüssiger als bisher, bis dann erste Zweifel aufkommen und man sich schliesslich bis ins Unermessliche ärgert, dass man sie womöglich nie wieder sieht, weil man zu dumm war, ein Wort herauszubekommen.
Und genau das passiert Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Obwohl man sie nicht kennt, spürt man den Verlust, der sich zusammen mit Frust, Ärger und den Erinnerungen an den vergangenen, kläglich gescheiterten Beziehungen vermischt. Man bestraft sich selbst, geht Freitags nicht raus, weil man die Hoffnung aufgegeben hat und lieber eine Runde in Selbstmitleid baden möchte, was sehr einfach ist, wenn alle Freunde feiern gehen.
Samstags entscheidet man sich dann für einen Trauerstopp, denn am Wochenende hat man schliesslich eine Verpflichtung gegenüber der Unterhaltungs- und Dienstleistungsindustrie.
Und da man sowieso sehr gerne sein Leben mit diversen Filmen vergleicht, fällt einem die Assoziationskette auch nicht schwer, als man auf der bisher lahmen Party plötzlich wieder vor ihr steht. Man unterhält sich, trinkt zusammen, lacht, tanzt und kommt erst Sonntags morgens nach Hause. Irgendwann nachmittags wacht man auf. Alleine. Man bekämpft den Kater mit Kaffee und Dusche und macht sich fertig, denn um 8 ist man mit ihr verabredet…
Und genau so, komprimiert auf etwas mehr als 54 Minuten, ist die neue Muse.
Man wird in den USA ja dann doch immer von mehr Dingen negativ wie positiv beeindruckt, als man vorher so denkt. Heute war der letzte Tag der E3, am Sonntag geht’s wieder zurück nach Köln, Anlass genug, mal kurz 3 Dinge zu nennen, die mir nachhaltig positiv im Gedächtnis bleiben werden, weil da wieder der kleine Horst Günther in mir hochkommt.
1. Ich stand vorm Original Ecto-1.

2. Paul McCartney und Ringo Starr standen mit mir im selben Raum.
3. Ich habe mich mit der Original-Stimme von Super Mario unterhalten.
Und vor allem bei Punkt 2 hatte ich ein bisschen Gänsehaut.
Nachdem es bei Air France Senfhuhn mit Kartoffelsalat, Lachs und die schlimmsten Gurken, die ich jemals gegessen habe, zum Abendessen kredenzt wurde, haben wir hier in Los Angeles direkt nebenan einen Ralph’s Supermarkt. Der widerum hat alle Lebensmittel, die jemals hergestellt wurden.
Und wenn Stephen Colbert vollkommen zurecht eine Eissorte von Ben und Jerry spendiert bekommt, dann muss ich natürlich zuschlagen.

Muss Schluss machen, es geht ab zu Denny’s, Frühstück…
Ja, ich weiss, schon ein paar Tage draussen das Spiel, aber ich hatte nach GTA 4 erstmal keine Lust mehr auf Open World Spiele, deswegen komme ich erst jetzt dazu, es wirklich zu spielen.
Mal davon abgesehen, dass mir das Spiel sehr gefällt, da ich persönlich mehr in der Welt versinke als eben bei GTA 4, ist mir bei Far Cry 2 mal wieder aufgefallen, wie sehr ich das Trophäen-Vergabe System der PS3 mag.
Da befreit man eine Geisel, die bisher nur “Oh, Sie sind keine Wache” zu einem gesagt hat und man bekommt eine Trophäe “Freundschaft geknüpft”. Far Cry 2 macht mit und bestätigt nochmal: “Das ist nun ihr bester Freund.”
Ein paar Zeiteinheiten später dann in Mike’s Bar sagt mir ein merwkürdig aussehnder Mensch “Du wirst mich brauchen” und das Spiel weist mich netterweise daraufhin, dass dies nun mein zweitbester Freund sei.
Vielleicht ist die PS3 traurig, dass sie als Maschine keine Gefühle hat und will lernen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn irgendwann mal die Meldung erscheint: “Warum weint ihr Menschen?”
Wenn es um den FC Schalke geht, rege ich mich gerne auf. Aber damit ist jetzt Schluss. Mir ist an diesem Wochenende aufgefallen, was ich die letzten Jahre falsch gemacht habe: Ich habe auf andere gehört. Zielsetzung Meisterschaft, totale Dominanz, wie die spanische Nationalmannschaft spielen. Alles Quatsch. Da kann man sich ja nur aufregen.
In den letzten 14 Jahren Spielzeit hat der FC Schalke 04 12 mal einen europäischen Wettbewerb erreicht. Natürlich ist die Anzahl der wirklich guten Spiele klar in der Minderheit. Aber: Das ist mir ab heute egal. Mir ist egal, welcher Pappkopp im Verein welche Zielsetzung für die nächste Saison ausgibt, meine persönliche Zielsetzung ist ab heute für immer: europäischer Wettbewerb.
Spielweise egal. Ich reg mich nicht mehr auf. Ernsthaft. Ich stelle keine Forderungen nach irgendwelchen tollen Verstärkungen, kein „wieso spielt der denn jetzt wieder, warum der nicht?“, so lange der Abstand zu den europäischen Plätzen in realistischer Nähe ist, bin ich zufrieden. Und zwar ohne Ironie.
Das wird doch jetzt alles tatsächlich noch richtig spannend. Ich freu mich drauf.
Im Gegensatz zu allen, die bei Mario Barth im Olympiastadion über Pärchenwitze aus den 50ern lachen, kann ich dem “Hobby” Auto reichlich wenig abgewinnen. Dank extrem unbefriedigendem und überteuertem Personennahverkehr halte ich das Auto nach wie vor für eine sehr praktische Erfindung, aber das war es auch schon.
Es gibt alledings 3 Autos, für die würde meine Euphorie eine Ausnahme machen und eine Party feiern.
1. 1969′er Ford Mustang
2. Pontiac Trans Am
Wegen des Films “Ein Ausgekochtes Schlitzohr”, den ich noch viel mehr schätze, seitdem ich gehört habe, dass alle Dialoge des Films improvisiert sind. Habe ich früher mit meinem Spielzeug Trans Am und Spielzeug Trucks nachgespielt.
3. DeLorean DMC-12
“Zurück in die Zukunft”. Punkt. Den gab es damals zumindest in Bottrop und unmittelbarer Umgebung nicht, zum nachspielen musste ein MASK-Auto herhalten, das seine Reifen genau so wie in “Zurück in die Zukunft II” einklappen konnte. Ich weiss aber nicht mehr, wie das MASK-Auto bzw. der Fahrer hiess.
Ich komme da vor allem deswegen drauf, weil ich zum einen diesen Artikel auf Spiegel Online gelesen habe und zum Anderen diesen Bericht vom History Channel gefunden habe.
Ich würde mir, wenn ich das Geld hätte, in solche Autos ja immer einen Hybridmotor oder ähnliches bauen. Zum einen wegen der Umwelt und zum anderen, weil ich die Gesichter sehen möchte, wenn ich meinen fetten 69′er Ford Mustang anschmeisse und dann geräuschlos von Dannen ziehe.
Ich bin weder Ire, noch komme ich aus Irland und habe auch im allerentferntesten Verwandtenkreis rein garnichts mit Irland zu tun. Und vor allem war ich auch noch nie in Irland.
Aber mein Name ist nunmal Patrick. Und heute ist St. Patrick’s Day. Und der ist immer 2 Tage nach meinem Geburtstag. Und ich mag die Farbe grün. Und nächstes Jahr werde ich es endlich schaffen, in der Woche meines Geburtstages nach Irland, New York oder Boston zu fahren, um meinen Namen, dem ich sonst eher eine neutrale Stimmung zukommen lasse, gebührend zu feiern. Vor allem nach diesem Test:
Und zum Abschluss nun meine Lieblings-St. Patrick’s Day-Feierer, die Dropkick Murphys, mit einem ihrer besten Songs: “I’m shipping up to Boston”
P.S.: Vielen Dank für die vielen Glückwünsche via Realität, Facebook, hassenichgesehen.

…E.T. ist nicht gut drauf…
Gefunden von Cristina (aka kiki_klops). Eine ganze Seite voll mit toll geplanten Kuchen, die furchtbar schief gegangen sind: Cake Wrecks.

1969 erblickte die Capri Sonne das Licht der Welt und meine Herren, auch wenn das hier stark nach Werbung aussieht1, herzlichen Glückwunsch zum 40.
Wenn ich den Strohhalm erstmal in dem Knisterbeutel bekommen hatte, dann habe ich die künstlichen Aromen sehr genossen. Als Andenken daran trage ich immer noch Capri Sonne in mir, danke dafür.
Ich geh mir gleich eine kaufen, zusammen mit ner gemischten Tüte anner Bude. Schade, dass Kalvelage zu hat. Aber der Weg nach Bottrop wäre jetzt auch ein wenig zu viel verlangt.
![]() |
| Von Affenkoppzentrale |
Ich habe mir mal letztens die Sesamstraße im Original angeguckt. Jetzt nicht falsch verstehen, ich mag die deutsche Sesamstraße, bin mit ihr aufgewachsen und finde sie ganz wunderbar.
Was aber natürlich nicht ganz rüberkommt (rüberkommen kann) ist die Tatsache, dass die Sesame Street eine Strasse in Brooklyn ist und ursprünglich für sozial schwächere Kinder konzipiert wurde.
Die gesamte Produktion ist mittlerweile sehr aufwendig, was man sehr gut an dem Video von Feist bei ihrem Auftritt dort erkennen kann, so sieht‘s da immer aus.
Jedenfalls gibt es aktuell das spanisch sprechende Lamm Ovejita, das zusammen mit dem Monster Murray nach Manhattan geht, um dort Abenteuer zu erleben. Und vor allem, um den Kindern spanisch beizubringen.
Wie wäre es in der deutschen Fassung mal mit einem türkisch sprechenden Muppet? Zu früh?
Wie unglaublich toll ich dieses Lamm finde.
Letzte Kommentare