Wenn immer ich etwas Giga-bezogenes schreibe, wächst die Leserzahl hier ungemein.
So auch in dieser Woche. Die Giga Foundation, eine Giga-Fanseite, hat ein neues Feature namens “Follow the G”, in der alle ehemaligen Giga-Mitarbeiter, die im Netz irgendwelche Seiten oder Twitter-Accounts haben, verfolgt werden. Quasi als Pressespiegel. Eine sehr gute Idee für Interessierte.
Nun bin ich ja nicht nur ehemaliger Giga-Mitarbeiter, sondern mittlerweile vor allem Redakteur für das neue Gaming-Magazin play’d auf Bunch TV.
Und da ich gerade ernsthaft nicht weiss, was ich mit der Affenkoppzentrale anfangen soll, nutze ich doch mal den guten, alten Giga-Weg und frage euch, liebe Leser, ob ihr Vorschläge habt.
Also los: Meinungen und Anregungen bitte in die Comments!
P.S.: Ach ja, die letzten 100 Tage sind abgebrochen, alles ist gut, der Weltfrieden naht.
Ich glaube nicht, dass ich bis Tag 100 kommen werde…
Ich glaube, mein Heuschnupfen basiert auf einer einzigen, fetten, unsichtbaren Polle, die mir permanent auf die Augen boxt, während ich schlafe. Anders kann ich mir meine brennenden Klunker nicht erklären.
Wie schlecht es um meine Laune bezüglich des anstehenden Weltuntergangs bestellt ist, sieht man am Ende des folgenden Videos.

Bevor die Welt zu Grunde geht und wir alle aufgrund der ganzen Krankheiten, die bald über uns kommen werden plus Klimakatastrophe plus kein Geld mehr für irgendwas aussehen wie die Bewohner Bikini Bottoms, dachte ich mir, ich muss mal ein Popkonzert besuchen.
Und ganz ehrlich, ich bin immer noch sehr begeistert von Lily Allen. Zugegeben, ich bin jetzt nicht total ausgerastet bei ihrem Auftritt, aber das war doch mal ein sehr sympathischer Auftritt im E-Werk zu Köln. Selbst das von mir stark nicht für gut befundende “Womanizer” von Frau Spears fand ich in der Live-Version von Lily Allen ganz hervorragend.
Die Zuversicht konnte sie mir aber auch nicht zurückgeben, denn im Publikum befanden sich ältere Herren, von denen wir die ganze Zeit hofften, sie seien die Väter von den ganzen minderjährigen Mädchen, die anwesend waren. Vor allem der Herr mit der Gummibärchenkrawatte und den Neonturnschuhen schien sehr interessiert zu sein.
Es ist erst Tag 8 und ich habe schon keine Lust mehr. Um mich herum sind alle gesund.
Überlege, die Affenkoppzentrale zu schliessen, falls die Welt nicht untergehen sollte.
Gehe heute auf’s Lily Allen Konzert, vielleicht kann sie mich vom Gegenteil überzeugen.
Ich war gestern, wie schon letzte Woche, im Odonien (bei Odonien? Im Odonien?). Dort zünden sie draussen immer eine olle, verrostete Stahltonne an, die dann unten immer anfängt zu glühen.
Gestern dann habe ich beobachtet, wie jemand einen Marshmallow auf einen im Busch gefunden Stock steckte, ins offene Feuer hielt und anschliessend verzehrte. Ich denke, das gibt die nächste Epidemie.
Vom gegenüberliegenden Pascha möchte ich erst garnicht anfangen.
Habe mich nicht mit der Freundin aus Mexiko getroffen (siehe Tag 5). Stattdessen habe ich eine repräsentative Umfrage gemacht. Das Ergebnis ist erschütternd.

Habe gestern in den ersten Mai getanzt. Naja, eher in den Mai gestanden, denn meinem Rücken geht‘s zwar besser, habe aber immer noch Schmerzen. Die Leute um mich herum waren vergnügt. Sie wissen noch nichts von dem grossen Unheil, arme Menschen. Ich habe versucht Panik zu machen, aber es hat nur temporär geholfen.
Heute tut mein Kopf weh, eventuell sind das schon die ersten Symptome des Untergangs.
Treffe mich heute mit einer Freundin, die vor einer Woche aus ihrem Mexiko-Urlaub zurückgekommen ist. Sie sagt, sie habe die Schweinegrippe nicht. Bin misstrauisch und nehme vorsichtshalber Weihwasser und Pflock mit. Gott stehe uns bei.
So, jetzt ist es vorbei. Finanzkrise, Kriege, schlechtes Fernsehen, kein Geld für Künstler und jetzt auch noch Schweinegrippe. Gut, sie ist behandelbar, aber was, wenn nicht? Schonmal drüber nachgedacht? Dann fliegt uns hier nicht nur alles um die Ohren, wir werden elendig krepieren.
In der Daily Show gab es deswegen vollkommen zurecht nun ein realistisch terminiertes Enddatum der Menschheit oder der Erde, unabhängig von Wichtigkeit, alles geht kaputt.
In 100 Tagen ist alles vorbei. Beziehungsweise in knapp 96, denn wir haben schon Tag 4, das Ganze wurde nämlich schon am Montag verkündet:
| The Daily Show With Jon Stewart | M – Th 11p / 10c | |||
| Snoutbreak ‘09 – The Last 100 Days | ||||
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Und da ich nun vollkommen in Panik bin, habe ich die Rubrik “The Last 100 Days” eingeführt und werde nun bis zum Judgement Day jeden Tag von meinen letzten 100 Tagen berichten.
Tag 1-4: Ich hab mir den Rücken verrenkt, ansonsten ist nichts passiert.
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